Die Jugend in der Fußballabteilung des TuS Feuchtwangen ist gut aufgestellt, hat viele engagierte Mitarbeiter und kann zuversichtlich in die Zukunft blicken kann. Das wurde jetzt bei der Abschlussfeier der Jugendabteilung betont, zu der die Jugendleiter Jörg Vogl und Michael Geißler die Trainer, Spieler und Eltern begrüßten.
Angesichts der großen Zahl von Kindern und Jugendlichen in der Fußballabteilung appellierte Michael Geißler an die Anwesenden, sich in die Jugendarbeit einzubringen. Denn in der kommenden Saison werde sich die Zahl gemeldeter Jugendmannschaften nochmals erhöhen. Dazu heißt es in einer Mitteilung, insgesamt 13 Mannschaften seien dann im Spielbetrieb.
Nach dem Motto „helfende Hände“ würden aber nicht nur Trainer und Betreuer gesucht. Auch auf dem großen Sportgelände seien Arbeitseinsätze nötig, die Kinder müssten zu den Spielen gefahren und Trikots gewaschen werden. Zudem erforderten viele weitere Tätigkeiten die Mithilfe zahlreiche Helferinnen und Helfer, so Geißler, bevor alle Jugendtrainer für ihr Engagement in der abgelaufenen Saison Geschenke erhielten.
Abteilungsleiter Wolfgang Guttropf hob die Bedeutung der Nachwuchsarbeit hervor und dankte im Namen der gesamten Abteilung allen Trainern und Betreuern: „Unsere Jugend, unsere Zukunft, funktioniert nur, wenn wir genügend Helfer haben.“ Claus Gottwald, der neben seiner Tätigkeit als Jugendtrainer auch stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins ist, rief die Gäste zum Beitritt in den Förderverein auf, um die Jugendarbeit auch finanziell zu unterstützen. Den Jahresbeitrag könnten die Mitglieder selbst festlegen.
Nicht zuletzt wurden Rudi Mader und Claus Gottwald verabschiedet, zumal sie nach vielen Jahren in der Jugendarbeit zum Ende der Saison aufhören. Dabei wurde ihre Vielseitigkeit im Verein als herausragend gewürdigt. Sie seien Mitglieder im Vorstand, Trainer der ersten und zweiten Herrenmannschaft, Organisatoren der Jugendcamps sowie verantwortlich für den Förderverein gewesen.
Davon abgesehen hätten sie sich bei allen Veranstaltungen als Helfer engagiert. Ebenso wurde betont, dass Rudi Mader auch beim Sportheimbau mit Jochen Rattelmüller und Ernst Barthelmeß die gesamte Elektroinstallation erledigt und dem Verein so sehr viel Geld gespart habe.
In einem humorvollen Rückblick zeigte Rudi Mader die Unterschiede bei der Vereinsarbeit vor 40 Jahren und in der Gegenwart auf. „Wenn man das alles mitgemacht hat, ist es auch einmal Zeit zum aufhören“, sagte er schmunzelnd. Neben dem offiziellen Abschiedsgeschenk erhielten Rudi Mader und Claus Gottwald symbolisch Liegestühle, damit sie ihre dazugewonnene Freizeit genießen können.