Marillenknödel selbst zubereiten – und dafür frische Steinfrüchte verwenden oder hochwertige aus der Dose? „Geht beides“, sagt Beate Wöllstein, Münchner Konditormeisterin und Inhaberin der Backschule „Wöllsteins Desserthaus“. Hauptsaison für frische Aprikosen - oder wie man im Alpenraum sagt: Marillen - sind die Sommermonate und Juli und August.
„Das Obst sollte am besten möglichst bald nach dem Kauf verwendet werden, da es nicht lange hält“, rät Wöllstein. Sollen die orangefarbenen Früchte für Marillenknödel sein, dann beim Kauf unbedingt auf die Größe achten: „Die Marillen sollten eher klein sein, damit sie sich gut von dem Teig umhüllen lassen.“ Sie rät auch zu reifen Aprikosen. „Wenn sich der Kern leicht vom Fruchtfleisch löst, ist die Marille reif“, sagt die Konditormeisterin.
Hier verrät sie ihr Rezept für 12 Marillenknödel.
Für den Kartoffelteig:
Für die Füllung:
Für die Semmelbrösel:
Serviertipp: Warm auf Vanillesauce servieren. Nochmals extra süße Brösel über den Knödel geben und mit Puderzucker bestreuen.
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