Was macht man eigentlich mit dem leeren Coffee-to-go-Becher? | FLZ.de

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Veröffentlicht am 07.07.2026 14:37

Was macht man eigentlich mit dem leeren Coffee-to-go-Becher?

Fühlt sich nach Papier an, ist aber oft Verbundverpackung: Coffee-to-go-Becher gehören in der Regel in die Gelbe Tonne statt ins Altpapier. (Foto: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn)
Fühlt sich nach Papier an, ist aber oft Verbundverpackung: Coffee-to-go-Becher gehören in der Regel in die Gelbe Tonne statt ins Altpapier. (Foto: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn)
Fühlt sich nach Papier an, ist aber oft Verbundverpackung: Coffee-to-go-Becher gehören in der Regel in die Gelbe Tonne statt ins Altpapier. (Foto: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn)

Wer den Becher vom Mitnehmkaffee oder auch Coffee-to-go richtig entsorgen will, sollte sich besser nicht von der Haptik der Außenschicht täuschen lassen - und den Becher in den Papiermüll werfen. Denn dass so ein Coffee-to-go-Becher aus Pappe ist, stimmt der Initiative „Mülltrennung wirkt“ zufolge nur zum Teil.

Damit die guten Stücke dicht halten, sind sie innen in der Regel mit Kunststoff beschichtet. Und damit gelten sie als Verbundverpackungen. Als solche gehören die Wegwerfbecher der Initiative zufolge in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack.

Da steckt weit mehr als nur Papier drin

Und: Die meisten Becher, die man in Bäckereien, Cafés und Co. zum Mitnehmen bekommt, haben noch weitere Bestandteile. Sie sollten ebenfalls in die passenden Tonnen und Säcke geworfen werden: Rührstäbchen aus Holz kommen „Mülltrennung wirkt“ zufolge etwa in den Restmüll, die Papierbanderole oder Pappmanschette hat ihren Platz in der Altpapiertonne. Und der Kunststoffdeckel darf - wie der leere Becher - in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.

Letzteres gilt übrigens auch für viele Kartonverpackungen cremiger Torten und feuchter Kuchen. Denn sie sind innen ebenfalls oft mit Kunststoff überzogen. Auch fettdichte oder beschichtete Trennpapiere und Kunststofffolien, die verhindern sollen, dass Torten- und Kuchenstücke zusammenkleben, sind hier richtig. Papptabletts und Einschlagpapier gehören dagegen ins Altpapier.

Becher besser behalten

Wer weniger wegwerfen will, greift am besten aber gleich zu Mehrwegbehältern. Die Verbraucherzentralen empfehlen zum Mitnehmen für unterwegs etwa Edelstahlbecher, -flaschen und -dosen, weil sie leicht, bruchfest, langlebig, geschmacksneutral und gut zu reinigen sind. Glas oder Porzellan sind demnach aus Gesundheitssicht ebenfalls geeignet, aber relativ schwer und zerbrechlich. 

Wer einen Behälter aus Kunststoff bevorzugt, kann zum Mehrwegbehälter aus Polypropylen greifen. Er kommt ohne Weichmacher aus, so die Verbraucherschützer.

© dpa-infocom, dpa:260707-930-347252/1


Von dpa
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