Rosen müssen im Garten nicht allein stehen, um zu glänzen – im Gegenteil: In Gesellschaft passender Stauden kommen sie richtig zur Geltung. Die Begleitpflanzen schützen nach Angaben des Grünen Medienhauses auch den Boden und locken nützliche Insekten an. Doch mit welchen Stauden lassen sich Rosen kombinieren?
Rosen und ihre Begleiter sollten ähnliche Ansprüche haben: ein sonniger Platz und ein nährstoffreicher, lockerer Boden. Viele Stauden kommen damit gut zurecht. Wichtig ist auch genug Abstand – Rosen mögen es luftig und nicht zu eng. Auch die Größe der Rosen spielt eine Rolle.
So werden Beetrosen und Kleinstrauchrosen meist nicht höher als einen Meter. Sie lassen sich daher gut mit Stauden wie Scheinwaldmeister oder Teppichsedum kombinieren. Sie zeichnen sich durch einen kriechenden Wuchs aus und lassen den Rosen genug Platz, um sich zu entfalten.
Rosen vertragen sowohl Harmonie als auch Kontraste. Sanfte Blütenpolster wie beim Frauenmantel schaffen einen ruhigen Hintergrund, während aufrechte Blütenstände wie beim Steppen-Salbei lebendige Akzente setzen. Bei den Farben zählt vor allem der eigene Geschmack. Besonders beliebt sind blaue Blüten wie bei Glockenblumen, Katzenminze oder Storchschnabel.
Vorsicht ist hingegen beim Lavendel geboten. Anders als Rosen bevorzugt er magere und trockene Böden. Zu viele Nährstoffe schaden ihm – die Blüte lässt nach und auch die Frosthärte kann leiden. Wer Rosen und Lavendel trotzdem kombinieren möchte, kann den Boden gezielt anpassen. Mit Splitt, Kalkschotter oder Kies wird er durchlässiger.
© dpa-infocom, dpa:260401-930-896323/1