Barrierefreier Sitzungssaal: Pläne für ehemaliges Bürgeramt in Feuchtwangen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 01.11.2025 15:43

Barrierefreier Sitzungssaal: Pläne für ehemaliges Bürgeramt in Feuchtwangen

Zusammen mit Stadtbaumeister Farag Khodary (Mitte) machten sich die Mitglieder des Bau- und Verkehrsausschusses ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten im früheren Bürgeramt, das zu einem großen Sitzungssaal umgenutzt werden soll. (Foto: Jasmin Kiendl  )
Zusammen mit Stadtbaumeister Farag Khodary (Mitte) machten sich die Mitglieder des Bau- und Verkehrsausschusses ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten im früheren Bürgeramt, das zu einem großen Sitzungssaal umgenutzt werden soll. (Foto: Jasmin Kiendl )
Zusammen mit Stadtbaumeister Farag Khodary (Mitte) machten sich die Mitglieder des Bau- und Verkehrsausschusses ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten im früheren Bürgeramt, das zu einem großen Sitzungssaal umgenutzt werden soll. (Foto: Jasmin Kiendl )

Seit dem Umzug des Bürgeramts ins ehemalige Landratsamt an der Hindenburgstraße stehen im Erdgeschoss des Feuchtwanger Rathauses Räume leer. Pläne für die weitere Nutzung des früheren Bürgeramts gibt es schon: Es soll ein barrierefrei zugänglicher großer Sitzungssaal eingerichtet werden.

Aktuell befindet sich der große Sitzungssaal im Dachgeschoss des Rathauses, das nur über Treppen zu erreichen ist. Die Fachausschüsse tagen in der Regel dort, während der Stadtrat in der barrierefreien Mensa der Stadt-Schule zusammenkommt.

Fraktionen können sich noch beraten

Die Mitglieder des Bau- und Verkehrsausschusses machten sich nun ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten im „alten“ Bürgeramt und sprachen an den Stadtrat zwei Empfehlungen aus: Der Durchbruch in der tragenden Wand im hinteren Bereich des Raums soll erweitert, die beiden, mittigen Stützen im vorderen Bereich hingegen sollen stehen bleiben. Und: Die Stühle und Tische sollen ähnlich wie bisher im großen Sitzungssaal angeordnet werden – in einem Viereck oder alternativ oval. Die Gremiumsmitglieder möchten sich gerne in die Gesichter schauen können, wie sich aus mehreren Wortmeldungen ergab. „Wir haben keinen riesigen Zeitdruck,” meinte Bürgermeister Patrick Ruh. Die Fraktionen könnten sich in Ruhe besprechen.

Wie Stadtbaumeister Farag Khodary ausführte, kommt die im Moment noch vorhandene Schrankwand raus. Im hinteren Bereich des Raums sei eine Teeküche und ein Getränkelager denkbar. Der vordere Bereich des Raums, in dem bei Sitzungen die Zuhörerinnen und Zuhörer sitzen sollen, könnte aus Sicht von Ruh auch für kleinere Veranstaltungen genutzt werden.

Zeitgemäße technische Ausstattung

Die technische Ausstattung des geplanten Sitzungssaals werde „zeitgemäß” sein, sagte Khodary. Da die Sichtverhältnisse für die Zuhörerinnen und Zuhörer durch die beiden mittigen Stützen etwas beeinträchtigt seien, soll laut Bürgermeister mindestens ein Bildschirm angebracht werden, um in Sitzungen den Sachverhalten folgen zu können.

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Khodary teilte außerdem mit, dass im Erdgeschoss in unmittelbarer Nähe des geplanten Sitzungssaals eine Toilette für Menschen mit Behinderung geschaffen werde. Gästetoiletten seien im Keller bereits vorhanden.

Auf Nachfrage von Friedrich Probst (CSU) erklärte der Rathauschef, dass die weiteren leerstehenden Büros im Erdgeschoss für Termine mit Bürgerinnen und Bürger, die keine Treppen steigen können, genutzt werden könnten. Zudem könnte bei Bedarf ein barrierefreier Arbeitsplatz eingerichtet werden. Nach einer Anmerkung von Holger Giese (SPD) berichtete Ruh, dass vorgesehen sei, wenn es einmal so weit sei, im bisherigen großen Sitzungssaal im Dachgeschoss Arbeitsplätze einzurichten und externe Standorte der Verwaltung aufzulösen.

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