Ob cremiges Schoko- oder Pistazieneis, fruchtiges Himbeersorbet oder eine Eiweißbombe in Form von Frozen Yogurt: Selbst gemachtes Eis gelingt Dank moderner Eismaschinen auch daheim.
Wer mit dem Gedanken spielt, so eine Maschine anzuschaffen, sollte sich fragen: Welches Gerät passt zu meinem Haushalt? Christian Kästl, Produktexperte beim Tüv Süd erklärt die Unterschiede und gibt Tipps, worauf man beim Kauf achten sollte.
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Eismaschinen:
Kästls Fazit: Wer häufig Eis zubereitet und möglichst flexibel sein möchte, ist mit einem Kompressor-Modell gut beraten. Für gelegentliche Eisrunden reicht ein Gerät mit Kühlbehälter aus.
Für die Kaufentscheidung sei entscheidend, wie groß die Portionen ausfallen sollen. Kleine Geräte eignen sich für Einzelpersonen oder kleinere Haushalte, Familien profitieren von einem größeren Fassungsvermögen.
Doch: Je größer und leistungsstärker die Maschine, desto mehr Platz benötigt sie meist - und desto lauter kann sie während des Betriebs sein. Gerade in kleinen Wohnungen oder offenen Küchen sollte man deshalb auch auf die Lautstärke achten. Kästl: „Wer nur gelegentlich Eis zubereitet, muss nicht zwingend zu einem größeren Modell mit Kompressor greifen.“
Viele moderne Eismaschinen bieten zahlreiche Funktionen, etwa Automatikprogramme für Eiscreme, Sorbet oder Frozen Yogurt, Timer, Nachkühlfunktionen, unterschiedliche Konsistenzeinstellungen oder App-Funktionen. All das kann praktisch sein, sei aber nicht für jeden notwendig, so Kästl.
Häufig seien eine einfache Bedienung, gut erreichbare Bedienelemente und herausnehmbare Komponenten wichtiger als eine Vielzahl an Spezialprogrammen. Allerdings: Eine Nachkühlfunktion kann sinnvoll sein, wenn das Eis nicht unmittelbar nach der Zubereitung serviert wird.
„Je einfacher sich die Maschine bedienen und auch reinigen lässt, desto häufiger wird sie tatsächlich genutzt“, so die Erfahrung des Experten. Wichtig aus seiner Sicht ist außerdem ein ausreichend leistungsstarker Motor. Grund: Wenn die Eismasse während der Zubereitung fester wird, muss der Rührmechanismus weiterhin zuverlässig arbeiten. Andernfalls können sich Eiskristalle bilden, wodurch die Konsistenz leidet.
Milch, Sahne und frische Zutaten machen eine gründliche Reinigung besonders wichtig. Deshalb sollten sich die relevanten Teile leicht herausnehmen und reinigen lassen. Spülmaschinengeeignete Komponenten erleichtern die Arbeit zusätzlich.
Edelstahlbehälter gelten als langlebig und hygienisch. Eine Antihaftbeschichtung kann das Entnehmen des fertigen Eises erleichtern. Dabei weist Kastl außerdem auf einen Grundsatz hin: „Geschmolzenes Eis sollte grundsätzlich nicht erneut eingefroren werden - insbesondere dann nicht, wenn rohe Eier verarbeitet wurden.“
Wer lange Freude an seiner Eismaschine haben möchte, sollte auf robuste Materialien und eine gute Verarbeitung achten. Auch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen kann sich auszahlen. Dazu zählen etwa
Ersatzteile erleichtern Reparaturen und können die Lebensdauer des Geräts verlängern. Zusätzliche Behälter sind besonders praktisch, wenn regelmäßig größere Mengen oder mehrere Eissorten hintereinander zubereitet werden.
Gerade bei längeren Zubereitungszeiten kann eine hohe Lautstärke störend sein. Bei der Auswahl sollten Verbraucher neben Akustik, Leistung und Ausstattung zudem auch die Verarbeitungsqualität im Blick behalten.
Wichtige Kriterien sind etwa
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