Was kann bei der Zubereitung von Antipasti schieflaufen? | FLZ.de

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Veröffentlicht am 24.06.2026 12:14

Was kann bei der Zubereitung von Antipasti schieflaufen?

Gewürze, Kräuter und Olivenöl gehören zum Antipasti-Gemüse dazu. Aber zu viel kann das Aroma beeinträchtigen. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Gewürze, Kräuter und Olivenöl gehören zum Antipasti-Gemüse dazu. Aber zu viel kann das Aroma beeinträchtigen. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Gewürze, Kräuter und Olivenöl gehören zum Antipasti-Gemüse dazu. Aber zu viel kann das Aroma beeinträchtigen. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Sie gibt es kalt oder warm, manchmal auch kombiniert. Dabei brauchen sie keine besonderen Anlässe. Obwohl Antipasti aus dem Lateinischen als „vor dem Essen“ („ante“ für vor, „pasto“ für Mahlzeit) übersetzt werden kann, haben die kleinen Köstlichkeiten für manche auch das Zeug zum Hauptgericht, speziell, wenn es sich um vegetarische Gemüse-Antipasti handelt.

Wer bei Antipasti lediglich an schlicht eingelegtes Gemüse, etwas Schinken und Bruschetta denkt, würde der italienischen Kulinarik bei weitem nicht gerecht, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Erst die Kombi mit Spezialitäten wie Meeresfrüchte-, Bohnen-Thunfisch- oder Brotsalaten, Käse, gebackene Riesen-Garnelen in aromatischer Marinade, Schinken, Salami, Mortadella oder luftgetrockneter Rinderschinken, frischem Brot, gutem Olivenöl mache den Antipasti-Genuss richtig rund. 

Haben Sie Reste im Kühlschrank? Warum statt Auflauf nicht mal Antipasti daraus zaubern? Die BZfE-Idee: Zucchini, Auberginen, Paprika, Pilze und Zwiebeln, aber auch Karotten, Bohnen und Artischocken lassen sich prima am Vortag grillen oder anbraten und in Olivenöl und mit Kräutern einlegen. Am nächsten Tag ist das Gemüse richtig gut durchgezogen und schmeckt dann besonders aromatisch.

Zu viel Öl und zu viel Marinade - das wäre der Antipasti-Tod

Doch kann bei der Zubereitung auch etwas schiefgehen? „Der größte Fehler wäre: zu viel Öl, zu viel Marinade“, so die Ernährungsexperten des BZfE. Der Grund: Olivenöl und Marinaden sollen aufwerten, unterstützen und abrunden. Dabei soll etwa das gegrillte Gemüse seinen Eigengeschmack und das Röstaroma vom Grill behalten. Und dabei sei weniger ist dann mehr. 

Wer fertiges Antipasti kauft oder die Leckerbissen bereits am Vortag zubereitet hat, sollte die Vorspeisen-Häppchen am besten 60 Minuten vor dem Verzehr aus der Kühlung nehmen. „Nur so entfaltet sich ihr volles Aroma. Antipasti direkt aus dem Kühlschrank schmecken fad“, erklärt BZfE-Autor Rüdiger Lobitz.

© dpa-infocom, dpa:260624-930-274373/1


Von dpa
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