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Veröffentlicht am 05.04.2025 06:01

Was gehört in die (digitale) Bewerbungsmappe?

In der Regel zählen Anschreiben, Lebenslauf sowie Zeugnisse zu den Grundbausteinen einer Bewerbung – egal ob Sie sich online oder per Post bewerben. Ein Bewerbungsfoto ist dagegen kein Muss mehr.  (Foto: Pixabay)
In der Regel zählen Anschreiben, Lebenslauf sowie Zeugnisse zu den Grundbausteinen einer Bewerbung – egal ob Sie sich online oder per Post bewerben. Ein Bewerbungsfoto ist dagegen kein Muss mehr. (Foto: Pixabay)
In der Regel zählen Anschreiben, Lebenslauf sowie Zeugnisse zu den Grundbausteinen einer Bewerbung – egal ob Sie sich online oder per Post bewerben. Ein Bewerbungsfoto ist dagegen kein Muss mehr. (Foto: Pixabay)

Egal ob Sie sich online oder per Post bewerben – Sie brauchen in der Regel ein Anschreiben, Ihren Lebenslauf und Zeugnisse. Manche Unternehmen erwarten auch Arbeitsproben, ein Motivationsschreiben oder sogar -video. Ein Bewerbungsfoto hingegen ist keine Pflicht mehr.

Im Idealfall speichern Sie alle Unterlagen als Einzeldateien und legen diese als digitale Bewerbungsmappe auf Ihrem Computer ab. Das hilft Ihnen, den Überblick zu behalten. Legen Sie dazu am besten eine passende Ordnerstruktur an. Im Ordner „Anschreiben“ sammeln Sie Ihre Anschreiben als Textdokumente, im Ordner „Lebenslauf“ Ihre Lebensläufe.

Unter „Zeugnisse“ können Sie Scans Ihrer Schulzeugnisse oder Praktikumsbestätigungen aufbewahren. In „Bewerbungsfoto“ speichern Sie Porträtbilder ab, am besten im Format JPG, falls der potenzielle Arbeitgeber dieses wünscht.

Das Anschreiben – weit mehr als ein beschriebenes Blatt Papier

Das Anschreiben ist ein klassischer Brief mit Ihrer Adresse und der des Unternehmens, Ortsangabe und Datum. In der Betreffzeile nehmen Sie direkten Bezug auf die angestrebte Stelle. Dann folgt die persönliche Anrede des Ansprechpartners. Der Text selbst soll das Unternehmen von Ihnen überzeugen. Er sollte stets passgenau auf die Stelle zugeschnitten sein.

Ihrem potenziellen Arbeitgeber bzw. Ausbildungsbetrieb sollte klar werden, warum ausgerechnet Sie sich für gerade diese Stelle bewerben und welche Fähigkeiten und Erfahrungen Sie dafür mitbringen.

Das Anschreiben – wichtige Informationen vorab einholen

Bevor Sie anfangen zu schreiben, sollten Sie sich gut informiert haben. Suchen Sie im Internet nach Informationen über das Unternehmen, an das Ihre Bewerbung gehen soll, beispielsweise auf der Website der Firma. Haben Sie Rückfragen, etwa weil Sie weitere Informationen zum Tätigkeitsbereich benötigen, telefonieren Sie mit der zuständigen Ansprechpartnerin oder dem zuständigen Ansprechpartner. Wer das ist, steht in der Regel in der Stellenanzeige.

So entwickeln Sie ein Gefühl dafür, worauf Sie im Anschreiben eingehen sollten und was dem Arbeitgeber besonders wichtig ist.

Stellen Sie deutlich heraus, wo es Schnittmengen zwischen Ihren Stärken und den geforderten Qualifikationen gibt. Warum sind Sie genau die oder der Richtige für diese Stelle? Schaffen Sie eine Verbindung zwischen sich und dem Unternehmen, indem Sie beispielsweise gleiche Werte und Einstellungen herausarbeiten.

Oder Sie erklären, wie Ihre Stärken und Kenntnisse in das angegebene Anforderungsprofil passen und Sie so zum Unternehmenserfolg beitragen können. Dafür planen Sie ungefähr zwei Zeilen in Ihrem Anschreiben ein.

Der Lebenslauf – struktureller Aufbau

Der Lebenslauf (auch „CV” = lat.: curriculum vitae) ist das Herzstück Ihrer Bewerbung. Hier ist Ihr bisheriger Werdegang strukturiert zusammengefasst. Darüber hinaus können im Lebenslauf persönliche Informationen wie Hobbys oder Ehrenämter kurz und knapp erwähnt werden.

Im Lebenslauf geht es nicht nur um Jahreszahlen, sondern vor allem um Ihre Kompetenzen. Egal, ob Sie sich online, per E-Mail oder sogar noch auf dem Postweg bewerben: Es gilt, Personalverantwortlichen einen gut strukturierten Überblick über sich und Ihren Werdegang zu vermitteln. Personalverantwortliche erhalten oft sehr viele Bewerbungen, daher sollte Ihr CV übersichtlich und schlicht gestaltet sein. Nutzen Sie eine gut lesbare Schriftart und vermeiden Sie verspielte Design- oder Farbwechsel.

Der Lebenslauf – Was tun bei Lücken?

Weist Ihr Lebenslauf eine mehrmonatige Lücke auf, ist das zunächst einmal nicht so schlimm. Dennoch sollten Sie diese im Anschreiben ansprechen und später im Vorstellungsgespräch erläutern können. Sonst kann der Eindruck entstehen, dass Sie etwas zu verbergen haben.

Der Lebenslauf – Überprüfen Sie nochmal alles!

Prüfen Sie Ihren fertigen Lebenslauf eingehend auf Rechtschreib- und Grammatikfehler, am besten lassen Sie ihn von einer Person Ihres Vertrauens gegenlesen. Achten Sie zudem darauf, ob die Formatierung einheitlich ist. Danach drucken Sie ihn aus oder speichern die Datei als PDF ab. Im Fall einer digitalen Bewerbung generieren Sie zum Schluss ein PDF, das alle Ihre Unterlagen zusammenfasst.

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Von Bundesagentur für Arbeit, co
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