Von Polen nach Uffenheim: Schüler beleben die Partnerschaft | FLZ.de

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Veröffentlicht am 26.09.2024 20:20

Von Polen nach Uffenheim: Schüler beleben die Partnerschaft

Nach dem „völkerverbindenden Backen“ durften die Pizzen auch genossen werden. (Foto: Ralf Lischka)
Nach dem „völkerverbindenden Backen“ durften die Pizzen auch genossen werden. (Foto: Ralf Lischka)
Nach dem „völkerverbindenden Backen“ durften die Pizzen auch genossen werden. (Foto: Ralf Lischka)

Zum Schuljahresbeginn haben wieder Schüler aus Kolbudy (Polen) die Partnerstadt Uffenheim besucht. Alle 19 Jugendlichen waren in Familien untergebracht. Wie bereits in den Jahren zuvor kooperierten dabei die Mittelschule und die Christian-von-Bomhard-Schule

Das bedeutet: einige Jugendliche waren bei Mittelschülern, andere bei Gymnasiasten oder Realschülern in der Familie. Am Montagmorgen erreichte der polnische Bus überpünktlich Uffenheim. Danach ging es zum gemeinsamen Frühstück mit den gastgebenden Jugendlichen in die Alte Kelterei. Dort zeigte sich schnell der Kern des Austausch-Gedankens: Obwohl sich die Gastgeber und die Gäste zuvor noch nie gesehen hatten, gab es bei der Zuteilung der polnischen Jugendlichen zu den deutschen Schülern strahlende Gesichter, herzliche Umarmungen und anschließend zahlreiche Gespräche auf Deutsch und auf Englisch.

Gäste sind mit im Unterricht

Alle deutschen Schüler nahmen dann ihre Gäste mit in den Unterricht, während die begleitenden Lehrer ebenfalls in den Unterricht bei der Mittelschule „reinschnuppern“ konnten. Nach Schulschluss fuhren die deutsch-polnischen Paare nach Hause und verbrachten den Nachmittag/Abend in der Familie.

Am nächsten Morgen traf man sich in der Christian-von-Bomhard-Schule und fuhr gemeinsam nach Bullenheim zum Weingut Dürr. Chefin Julia Dürr berichtete vom Weinwesen. Nach einem Mittagessen in der Alten Kelterei stand am Nachmittag der Sport im Mittelpunkt.

Als „Belohnung“ für die gastgebenden Familien fand an diesem Abend ein Grillen mit allen deutschen und polnischen Schülern und den Eltern in der Alten Kelterei statt. Auch Bürgermeister Wolfgang Lampe und der Vorsitzende des deutsch-polnischen Vereins, Thomas Gröschel, schauten vorbei.

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Gemeinsam Pizza backen

Am Mittwoch ging es nach Würzburg: Festungs-Besichtigung, Stadtführung und freie Zeit zum Bummeln. Kaum wieder zurück an der Schule gab es „völkerverbindendes Backen“. In Gruppen wurde Pizzateig belegt und der Holzofen in der Mittelschule wurde befeuert.

Der Donnerstag stand erneut ganz im Zeichen des gemeinsamen Sports. Die polnischen Gäste machten in regulären Sportstunden der Christian-von-Bomhard-Schule mit, bevor sie mit ihren Gastgebern den letzten Nachmittag/Abend bei ihren „deutschen Familien“ verbrachten.

Große Freude auf das Wiedersehen

Am Freitag war es dann soweit: die Jugendlichen merkten bereits nach diesen wenigen Tagen: Hier sind nicht „Polen“ da, sondern Jugendliche „wie du und ich“. Alle freuen sich schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Dieses soll im Mai stattfinden.


Von Ralf Lischka
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