Veranstaltung mit Mehrwert: Großes Interesse am Feuchtwanger Dekanatslandfrauentag | FLZ.de

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Veröffentlicht am 12.02.2026 17:00

Veranstaltung mit Mehrwert: Großes Interesse am Feuchtwanger Dekanatslandfrauentag

Waltraud Wurm, Anke Früh, Renate Habel, Irene Hartnagel, Carina Strauß und Pfarrer Wigbert Lehner (von rechts) hatten den diesjährigen Dekanatslandfrauentag in Feuchtwangen bestens organisiert und vorbereitet.  (Foto: Erich Herrmann)
Waltraud Wurm, Anke Früh, Renate Habel, Irene Hartnagel, Carina Strauß und Pfarrer Wigbert Lehner (von rechts) hatten den diesjährigen Dekanatslandfrauentag in Feuchtwangen bestens organisiert und vorbereitet. (Foto: Erich Herrmann)
Waltraud Wurm, Anke Früh, Renate Habel, Irene Hartnagel, Carina Strauß und Pfarrer Wigbert Lehner (von rechts) hatten den diesjährigen Dekanatslandfrauentag in Feuchtwangen bestens organisiert und vorbereitet. (Foto: Erich Herrmann)

Der diesjährige Dekanatslandfrauentag in Feuchtwangen war geprägt von Andachten, Grußworten, stimmungsvollen Liedern und interessanten Vorträgen. Zu der Traditionsveranstaltung waren viele Besucherinnen ins evangelische Gemeindehaus gekommen.

In seiner Andacht ging Pfarrer Wigbert Lehner auf die Jahreslosung „Siehe ich mache alles neu“ ein. Gott schaffe Neues, „damit wir Menschen miteinander in Frieden, mit Freude und Liebe leben können”, hob der Geistliche hervor. Bürgermeister Patrick Ruh betonte: „Wenn Menschen zusammenkommen, dann könne sich was zu unser aller Wohl entfalten.” Daher sei es heutzutage wichtiger denn je, dass sich Menschen für das Gemeinwohl engagieren, sich zusammentun und sich gegenseitig austauschen.

Dank an Organisationsteam

Mit den Worten „Prüfe alles, was gut ist, und mache alles neu“ erinnerte Bezirks- und Kreisbäuerin Christine Reitelshöfer daran, dass Traditionen und Werte stets erneuert werden sollten und diese an kommende Generationen weiterzugeben sind. Reitelshöfer unterstrich außerdem, dass Demokratie zu Hause in den Familien und innerhalb der Gesellschaft anfange. Dekanin Uta Lehner wünschte den Teilnehmerinnen viele gute Gespräche und einen fruchtbaren Austausch. Gleichzeitig dankte sie Waltraud Wurm, Irene Hartnagel, Carina Strauß, Renate Habel und Anke Früh für die Organisation und Unterstützung beim Dekanatslandfrauentag.

Über den Anbau und die Weiterverarbeitung von Haskap-Beeren informierte Biolandwirt Michael Decker aus Cadolzburg. Die Beeren stammten ursprünglich aus Sibirien und gelangten im 13. Jahrhundert nach Japan, wo sie erstmals kultiviert wurden. In der Sprache von Ureinwohnern bedeute Haskap „Beere des ewigen Lebens und der guten Sehkraft“, erklärte Decker. „Bei uns ist die Haskap-Beere, die auch als Honigbeere, Heckenkirsche oder Maibeere bezeichnet wird, noch nicht allzu sehr verbreitet.” Die Früchte enthielten wertvolle Antioxidantien, wie der Biolandwirt mitteilte. Anschließend konnten die Besucherinnen frische Haskap-Beeren sowie Fruchtaufstriche, Fruchtsaftgummis und Sirup aus den Beeren probieren.

Nach einer Kaffeepause erzählte Stadtführerin Elisabeth Binder aus Ungestheim historische Begebenheiten und Sagen aus dem Feuchtwanger Land. Den Abschluss des Dekanatslandfrauentags bildete dann ein gemeinsamer Gottesdienst mit Pfarrerin Daniela Bachmann.

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