Ansbacher Gottesdienst für Rente und Ruhestand: Die Idee hatte ein junger Theologe | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 17.04.2026 19:32

Ansbacher Gottesdienst für Rente und Ruhestand: Die Idee hatte ein junger Theologe

Zeit ohne klingelnden Wecker? Vikar John Pohler ist auf einen Gottesdienst für Rente und Ruhestand vorbereitet. (Foto: Oliver Herbst)
Zeit ohne klingelnden Wecker? Vikar John Pohler ist auf einen Gottesdienst für Rente und Ruhestand vorbereitet. (Foto: Oliver Herbst)
Zeit ohne klingelnden Wecker? Vikar John Pohler ist auf einen Gottesdienst für Rente und Ruhestand vorbereitet. (Foto: Oliver Herbst)

John Pohler ist Vikar in Ansbach. Der angehende evangelische Pfarrer hatte die Idee zu einem Gottesdienst mit Segen für Rente und Ruhestand. Dieser findet am Sonntag, 19. April, statt und trägt den Titel „Wenn der Wecker nicht mehr klingelt ...”. Was brachte den 30-Jährigen am Anfang seines Berufslebens auf den Gedanken?

Das Angebot richtet sich an Menschen, die bald in Rente oder in den Ruhestand gehen oder schon mittendrin sind, sowie an solche, die man nicht aus dem Berufsleben verabschiedete oder die früher als erwartet aufhören mussten.

John Pohler ist schwerpunktmäßig in den beiden Innenstadtkirchengemeinden St. Gumbertus und St. Johannis tätig. Der junge Theologe erzählt von einem Augsburger Vorbild für den Gottesdienst. Was die Kirche seiner Ansicht nach gut kann, „ist, Menschen an Übergängen in ihrem Leben zu begleiten und ihnen Gottes Segen und Gottes Begleitung zuzusprechen”.

Im Schnitt 39 oder 40 Jahre Arbeit

Ein großer Übergang, der Menschen sehr beschäftige, sei es, wenn sie aus dem Berufsleben ausscheiden. „Für mich als Berufsanfänger ist der Übergang auch da”, bemerkt er lachend. In einem Leben arbeite man im Schnitt 39 oder 40 Jahre. Dies sei viel investierte Zeit. Überdies seien die 60- bis 70-Jährigen die größte Altersgruppe in den Kirchengemeinden.

Deshalb überlegten er und sein Team, was die Menschen von der Kirche brauchen, wie er sagt. Der Gottesdienst soll Raum für diesen Übergang bieten. Die Innenstadtgemeinden laden für Sonntag um 17 Uhr in die Kirche St. Gumbertus ein. Mitkommen können Familienmitglieder, Freundinnen und Freunde sowie Kolleginnen und Kollegen. Danach soll es möglich sein, sich auszutauschen.

Das könnte Sie auch interessieren
Der 75. Kirchentag am Hesselberg: So vielseitig war das NachmittagsprogrammKürzung von Integrationskursen: Die sozialen Folgen für Ansbach43 offene Kirchen für alle: Premiere im Raum Uffenheim am PfingstmontagGegen den Mähtod: Münchsteinacher Kindergartenkinder begeben sich auf RehkitzsucheAbendmusik in Bechhofens Johanniskirche: Eindrucksvolles DuoAusstellung in Bad Windsheim zeigt, wie es in mittelalterlichen Spitälern zuging1000 Euro Entlastungsprämie kommt nicht: Vorerst keine Auswirkungen in der RegionHeilsbronn: „Babyboomer-Marktsonntag“ erhält bayerischen InnovationspreisÄlteste Pfarrkirche am Hesselberg: St. Peter und Paul in Halsbach erstrahlt wiederSeuffert-Orgel: Markt Bibarts alter Schatz soll endlich wieder erklingenDialog in Dinkelsbühl: Käßmann und Bittlinger verbinden Glauben und GesellschaftDie Kirche St. Mauritius in Jochsberg erhält ihre restaurierte Bekrönung wiederHofstelle in Gailshofen könnte zum Mehrgenerationenprojekt werdenBibliothek kehrt zurück: Neustadts kostbarster Schatz ist endlich wieder zu HauseEinschränkungen in Uffenheim: Die Schulstraße wird zur Einbahnstraße auf Zeit
north