Tofu: Welche Sorte passt wofür? | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.11.2026 13:16

Tofu: Welche Sorte passt wofür?

Durch sein herzhaftes Aroma eignet sich Räuchertofu auch gut als Aufschnitt. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Durch sein herzhaftes Aroma eignet sich Räuchertofu auch gut als Aufschnitt. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Durch sein herzhaftes Aroma eignet sich Räuchertofu auch gut als Aufschnitt. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Blass, geschmacklos, langweilig? Wer Tofu mit diesen Attributen verbindet, muss womöglich neu über die Zubereitungsweise nachdenken. „Einfach in die Pfanne werfen und hoffen, dass er schmeckt - das funktioniert tatsächlich nicht“, sagt Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern.

Wichtig bei der Zubereitung der pflanzlichen Proteinquelle: Auf die passenden Sorten achten, die durch Unterschiede im Herstellungsprozess des Sojaprodukts entstehen. „Man muss nur wissen, welche Sorte man für was verwendet, und dann kann Tofu richtig Spaß machen“, so die Ernährungsexpertin. Drei gängige Klassiker im Überblick: 

1. Naturtofu

Naturtofu sei zwar „kein kulinarischer Alleinunterhalter“, so Krehl. Der eher neutrale, manchmal etwas nussige Geschmack, mache ihn aber sehr vielseitig. Krehl schlägt folgende Zubereitung vor: Naturtofu aus der Packung nehmen, trockentupfen und dann in Würfel zu schneiden. „Wenn ich ihn besonders knusprig mag, am besten noch mal in Speisestärke wälzen“, so die Expertin. 

Und der Tofu will gewürzt werden, etwa mit Sojasoße, Knoblauch oder Paprikapulver. Dank seiner porösen Struktur nimmt Naturtofu Aromen gut auf. Dann geht's ans Anbraten. Krehl empfiehlt, dabei nicht ständig zu rühren. Der Tofu brauche Kontakt zur Pfanne, damit sich eine schöne Kruste bilden kann. Naturtofu passt nicht nur in Pfannengerichte, sondern etwa auch zu Salaten. Er lässt sich auch grillen. 

2. Räuchertofu

Etwas einfacher und schneller bekommt man Geschmack und Konsistenz mit Räuchertofu. „Der bringt einfach ein kräftiges, rauchiges Aroma mit, also ein ganz unkomplizierter Kollege in der Küche“, findet Krehl.

Räuchertofu schmeckt zum Beispiel gewürfelt und angebraten zu Bratkartoffeln, in einer Gemüsepfanne oder in der Nudelsoße. Räuchertofu passt aber auch zu Rührei, Aufläufen oder Suppen. In manchen Rezepten kommt Räuchertofu kalt in Scheiben geschnitten aufs Brot oder Sandwich.

3. Seidentofu

Seidentofu ist laut Krehl ideal für cremige Suppen, Dips oder Soßen. Dank seiner puddingartigen Konsistenz kann er aber auch für Dessert-Rezepte verwendet werden. So empfiehlt die Ernährungsexpertin etwa, Seidentofu mit etwas Kakao und Süße zu einer schokoladigen Creme zu verarbeiten.

© dpa-infocom, dpa:261104-930-943530/1


Von dpa
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