Für den Neubau eines Teils der Realschule Heilsbronn sind die ersten sichtbaren Schritte erfolgt. Der Landkreis Ansbach lässt die benachbarten Sportanlagen so herrichten, dass eine Containeranlage für den Unterricht aufgebaut werden kann.
Gegen die bereits erfolgte Rodung einiger Bäume und Sträucher gab es in der jüngsten Sitzung des Stadtrats keine Bedenken.
Ein Baum mehr als gedacht habe gefällt werden müssen, berichtete Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer. Die Containeranlage, in der 20 Klassenräume ausgestattet werden, wird laut vorliegendem Plan aus zwei Teilen bestehen: einem eingeschossigen Gebäude in U-Form auf einer Fläche von mehr als 1200 Quadratmetern sowie einem zweigeschossigen Bau mit etwa 38 Metern Länge und 14 Metern Breite.
Baurechtliche Probleme gibt es aus Sicht der Bauleitplanung nicht. Das Gelände befindet sich in einem Sondergebiet für Schulen. Die Container sollen nach den bisherigen Vorstellungen des Schulträgers für etwa drei Jahre für Unterricht an der Markgraf-Georg-Friedrich-Realschule genutzt werden. Denn der Landkreis wird das sogenannte M-Gebäude abbrechen lassen und durch einen Neubau ersetzen. Im September 2026 soll der Neubau bezogen werden.
Die Kosten für die Containeranlage sind auf über zwei Millionen Euro kalkuliert, der Schulneubau wird mindestens 25 Millionen Euro kosten, so die Kostenschätzung aus dem vergangenen Frühjahr. Bei dem M-Gebäude handelt es sich um die frühere Hauptschule der Stadt Heilsbronn, errichtet vor 45 Jahren. Dieses hatte der Landkreis für die Erweiterung der Realschule erworben, nachdem die Stadt ihre Mittelschule mit der Nachbargemeinde Petersaurach zusammengelegt hatte. In der Realschule Heilsbronn werden in diesem Schuljahr rund 880 Schülerinnen und Schüler in 34 Klassen unterrichtet.