Mit sieben Sitzen – einem mehr als bislang – ist die CSU die größte Fraktion im neuen Stadtrat. Den individuellen Rekord halten allerdings zwei Mitglieder der SPD: OB-Kandidat Christoph Rösch und Michaela Ebner, die beide deutlich über 5000 Stimmen erhielten.
Zum Vergleich: Florian Vogel, ebenfalls als OB-Kandidat, liegt auf Platz drei und wurde mit 2966 Stimmen gewählt. Er wird erstmals im Stadtrat vertreten sein. Insgesamt hat sich in der CSU-Fraktion einiges getan. Dieter Kölle und Dr. Wolfgang Scheurer sowie Martina Schlegl waren nicht mehr angetreten. Peter Schaumann erhielt keinen Sitz mehr. Damit sitzen nun neben Vogel vier weitere neue Gesichter im Rat: Felix Kölle, Marcus Pfalzer, Sebastian Baumann und Gerhard Rohn. Wiedergewählt wurden Peter Wack und Silke Sagmeister-Eberlein.
Ähnlich ist das Bild bei der SPD, die ebenfalls einen Sitz mehr geholt hat und nun mit sechs Personen im Stadtrat vertreten sein wird. Neben den Neulingen Christoph Rösch und Michaela Ebner sind das vier Bekannte: Michael Benz, Stefan Reihs, Simone Ehnes und Peter Staudacher, der bis 2020 im Gremium saß und jetzt wieder dabei ist. Dr. Dr. Günther Strobl und Kurt Förster waren nicht mehr angetreten. Sollte Rösch die OB-Stichwahl gewinnen, würde eine Person nachrücken – von der Stimmenanzahl her (1036) wäre das Jürgen Gerlinger.
Die FRV sicherte sich erneut fünf Sitze. Jutta Striffler und Andreas Baur sind weiter dabei. Sie werden unterstützt von drei neuen Ratsmitgliedern: Jürgen Holstein sowie Lissy Berger und Michael Hanselmann, die mit 27 und 23 Jahren die jüngsten im Gremium sein werden. Peter Holstein und Hermann Uhl waren nicht mehr angetreten, Karin Bierstedt wurde nicht wiedergewählt.
Grüne und UR haben je einen Sitz verloren und entsenden nun jeweils drei Personen. Beate Junkersfeld und Gabriele Müllender sicherten sich ihren Platz, neu dabei ist Dr. Thomas Gerlach. Stefan Stiegele und Oliver Körber konnten nicht genügend Stimmen auf sich vereinen. Bei den UR bleiben Ulrich Müller und Fritz Sommer, neu ist Oliver Krauthahn. Wolfgang Baumann und Susanne Landgraf verloren ihren Sitz.
Insgesamt werden also 13 neue Mitglieder ab Mai mitdiskutieren. Sieben Rätinnen und Räte hatten nicht mehr kandidiert. Sechs teils langjährig Amtierende wurden nicht wiedergewählt. Möglicherweise ist bei einigen der Listenplatz mitverantwortlich, bei den Grünen stand etwa Stefan Stiegele auf Platz zehn, Oliver Körber auf Platz zwölf.