Bei der Sportlerehrung der Stadt Dinkelsbühl wurden 105 Aktive von Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer mit Urkunden ausgezeichnet. Mit Amelie Opitz, Michael Lutz und der Trailmannschaft wurden im vollbesetzten kleinen Schrannensaal neue Titelträger bejubelt.
Hauptamtsleiter Thomas Staufinger hatte zusammen mit Nicole Staufinger die Organisation übernommen. Wie OB Hammer in seinem Grußwort ausführte, gelte es, den besten Dinkelsbühler Sportlerinnen und Sportlern für ihre Leistungen im Training und im Wettkampf Dank zu sagen. Sie leisteten nicht nur etwas Bleibendes für sich selbst, sondern auch für ihren Verein und „unsere Stadt und den Zusammenhalt“.
Mit ihrem Dankeschön am Ende eines Sportjahres drücke die Stadt die Bedeutung aus, die sie dem Sport beimesse. Die weithin anerkannte Sportstadt Dinkelsbühl werde den Sport „unseren Möglichkeiten und Kräften entsprechend weiterhin unterstützen“, so der OB. Hammers Dank galt den Übungsleitern und Trainern sowie den Verantwortlichen hinter den Kulissen. Aber auch den Eltern zollte er Respekt für die Fahrten zum und vom Training sowie für die Begleitung zu den Wettkämpfen.
Der Sport sei ein Ort für kämpferisches, aber faires Miteinander, für gegenseitige Achtung sowie für Spaß und Freude an der Bewegung. Der Charakter werde gestärkt und ein gesundes Gemeinschaftsgefühl entstehe. Auch der Umgang mit Niederlagen könne eine wichtige Erfahrung sein. Der jeweilige Verein gebe nicht nur Gelegenheit zu gemeinsamem Jubel, sondern auch zur Bewältigung von Enttäuschungen. Insgesamt seien die Sportlerinnen und Sportler mit ihren Leistungen auch Botschafter ihrer Heimatstadt.
Urkunden erhielten drei Mannschaften der Jazzdance-Gruppe des TSV Dinkelsbühl: „Happy Smiley“, „Lucky Diamonds“ und „Euphoria“. Die dritte Herrenmannschaft der Sportfreunde Dinkelsbühl freute sich ebenso über eine Auszeichnung wie die erste und dritte Tischtennismannschaft des TSV Dinkelsbühl sowie das Team der Bogenfreunde. Die Pferdefreunde Dinkelsbühl-Lohe I erhielt eine Mannschaftsurkunde, an Pauline Mayer, Amelie Opitz und Isabell Kurz wurden Einzelurkunden ausgegeben.
Bei den Sportlerinnen des TSV Dinkelsbühl gab es eine Auszeichnung für Emma Seeger, Jana Seeger, Paulina Richter, Felia Friedel, Luisa Opel, Jana Kirsch, Henrike Zieher und Emma Steinacker. Von den männlichen Vereinskollegen nahmen Michael Lutz, Jona Piott, Jonah Walther, Anton Roder und Johannes König die Urkunden entgegen.
Die mit Spannung erwartete Bekanntgabe der Sportlerin des Jahres verkündete zweiter Bürgermeister Georg Piott. Für den ersten Platz bei der Fränkischen Meisterschaft in Lohe, Kategorie Einzel Senior, erhielt Amelie Opitz von den Pferdefreunden Dinkelsbühl-Lohe den begehrten Titel. Bürgermeisterin Nora Engelhard kürte den Sportler des Jahres: An der Wahl von Michael Lutz als Deutscher Meister im Ultra Trail M 50 führte nach Ansicht der Vereinsverantwortlichen kein Weg vorbei.
Die Mannschaft des Jahres beglückwünschte OB Hammer. Der dritte Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Ebermannstadt von Michael Lutz, Michael Kuhbach und Florian Zech sei eine „Wahnsinnsleistung“ über 67 Kilometer und 2000 Höhenmeter, bei der man sich manchmal frage: „Warum tue ich mir das an?“
Unter allen Geehrten wurden attraktive Preise verlost. Rundflüge mit dem Motorflieger des Aero-Club Dinkelsbühl gewannen Amelie Opitz, Johannes König und David Kresser. Auf einen Segelflug mit dem Luftsportverein freuen sich Johannes Faber, Danny Müller und Jana Kirsch. Hannes Baumgärtner wurde als Ehrengast der Kinderzeche 2026 ausgelost. Linus Buckel erhält Freikarten für das Landestheater in Dinkelsbühl. Die Sieger in den drei Jahressportler-Kategorien erhielten Geldpreise von der Sparkasse Ansbach, dessen stellvertretender Vorstandsvorsitzender Dieter Mai ebenfalls bei der Veranstaltung anwesend war.
Abschließend wurde auf eine zeitliche Änderung hingewiesen. Um künftig das gesamte Kalenderjahr als Beurteilungszeitraum berücksichtigen zu können, werde man auf Anregung der Vereine die Sportlerehrung erst zu Beginn des darauffolgenden Jahres vornehmen.