Die Stadtwerke erneuern, sollte es die Witterung zulassen, schon ab kommenden Montag, 17. Februar, die Trinkwasser- und Gasversorgungsleitung am und um den Marktplatz. Die Arbeiten werden abschnittsweise ausgeführt und sollen Ende Juli abgeschlossen sein. Während der Maßnahme werden Teile des Marktplatzes teilweise beziehungsweise vollgesperrt.
Die Stadtwerke erneuern systematisch ihre Versorgungsnetze. Jetzt ist laut Eva Baum, Pressesprecherin der Stadtwerke, nach den langjährigen Planungen der Bereich um den Marktplatz an der Reihe.
Diese Baumaßnahme führen die Stadtwerke alleine aus. Es seien normale Investitionen und Unterhaltsmaßnahmen, erläutert Baum gegenüber dieser Redaktion. Über die Kosten und über das Alter der Leitungen gab es von den Stadtwerken keine Informationen.
Bei dieser Baumaßnahme ist die Stadt selbst nicht beteiligt. Anders sieht es dann bei der Georgengasse aus, die im nächsten Jahr auf dem Plan steht. Laut Baum werden natürlich alle Projekte mit der Stadt abgestimmt, falls diese zum Beispiel am Kanal etwas machen will, wenn die Stadtwerke die Straße sowieso aufgraben.
Bei Arbeiten am oder rund um den Marktplatz bleiben Beeinträchtigungen nicht aus. Mareike Bialojan vom Straßenverkehrsamt beschwichtigt: Der Marktplatz werde nicht direkt von den Baumaßnahmen berührt. Der Wochenmarkt zum Beispiel finde weiterhin statt. Zu Pfingsten würde die Baustelle, wie schon früher in der Galgengasse geschehen, so weit zurückgebaut, dass alle Veranstaltungen ohne große Einschränkungen stattfinden könnten.
Bialojan weiß, dass es für die Gastronomie, was die Außenbestuhlung betrifft, durchaus zu Einschränkungen kommen kann. Es sei aber alles mit der Gastronomie sowie den Anliegenden besprochen worden, versichert Bialojan. Neben einem Schreiben der Stadtwerke an betroffenen Anliegerinnen und Anlieger habe auch eine Versammlung stattgefunden, in der informiert worden sei.
Da auch auf dem Marktplatz Veranstaltungen stattfinden, sei alles mit dem Tourismus-Service (RTS) abgestimmt worden, erläutert Bialojan. Sie weiß, dass jedes Jahr neue Herausforderungen auf die Stadt zukommen, denn einige Straßenzüge fehlen noch.
Von guten Gesprächen und einer ebensolchen Abstimmung mit den Stadtwerken spricht Oliver Raapke vom RTS. Die gute Nachricht: „Es muss nichts ausfallen“, betonte Raapke. Für zwei, drei Veranstaltungen stünden 75 Plätze von 950 möglichen weniger zur Verfügung. Das sei mit den Veranstaltern rechtzeitig kommuniziert worden.
Die Stadtwerke seien bereit gewesen, an bestimmten Tagen früher aufzuhören. Veranstaltungen wie zum Beispiel die Konzerte der Ambassadors of Music könnten so normal stattfinden. Vier Veranstaltungen seien auf den Kirchplatz verlegt worden, erläutert Raapke. Die Stadtwerke sollten ja auch ihren Zeitplan einhalten können, gerade bei nachträglichen Terminen. Im ersten Bauabschnitt von Mitte Februar bis Mitte März werden laut Plan der Stadtwerke die Hauptleitungen im Marktplatz verlegt. Die Zufahrt Markt und Lammwirtsgäßchen ist möglich. Danach geht es um die Hauptleitungen in der Herrngasse bis zum Feuerkessel, weswegen die Herrngasse gesperrt wird. Eine Zufahrt über die Burggasse und das Heringsbronnengäßchen ist möglich.
Im nächsten Abschnitt von Mitte April bis Mai werden die Anschlussleitungen im Marktplatz verlegt, eine Zufahrt Markt bis Lammwirtsgäßchen ist wieder möglich. Dann folgt die Einbindung Marktplatz/Hafengasse/Schmiedgasse, weswegen die Kreuzung gesperrt wird. Die Zufahrt zum Marktplatz ist laut Stadtwerke über Markt und zur Herrngasse über Burggasse und Hofbronnengäßchen gewährleistet. Weiter sind die Zufahrten Hafengasse/Milchmarkt oder Alter Keller möglich sowie zur Schmiedgasse über die Wenggasse.
Nach Pfingsten folgt die Einbindung Marktplatz/Markt/Lammwirtsgäßchen. Eine Zufahrt zum Markt sowie zur Herrngasse sind über Burggasse und Hofbronnengäßchen möglich.
Im Juni und Juli werden die Gas- und Stromleitungen im Bereich der Nordseite des Marktplatzes, Markt, und Lammwirtsgäßchen verlegt. Es gibt eine Zufahrt zum Markt und die Herrngasse über die Burggasse und das Hofbronnengäßchen. Im Juli dann finden die Pflasterarbeiten statt. Sperrungen wird es laut Stadtwerke dann situationsbedingt geben.