So wird das Fahrrad fit für die Straße | FLZ.de

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Veröffentlicht am 03.04.2025 12:22

So wird das Fahrrad fit für die Straße

Raus auf's Rad: Bevor das Fahrrad nach der Winterpause zum ersten Mal wieder zum Einsatz kommt, ist ein gründlicher Check notwendig. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Raus auf's Rad: Bevor das Fahrrad nach der Winterpause zum ersten Mal wieder zum Einsatz kommt, ist ein gründlicher Check notwendig. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Raus auf's Rad: Bevor das Fahrrad nach der Winterpause zum ersten Mal wieder zum Einsatz kommt, ist ein gründlicher Check notwendig. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und auch die Fahrräder rollen wieder vermehrt auf den Straßen: Viele holen ihr Rad jetzt aus dem Keller oder vom Balkon, um die ersten Frühlingsrunden zu drehen. 

Doch bevor es losgeht, empfiehlt die Prüforganisation Dekra in Berlin, das Fahrrad durchzuchecken. Schließlich geht es nicht nur um Fahrspaß, sondern vor allem um Sicherheit.

Luft, Kette, Reifen: Das kann man selbst tun

Einige wichtige Handgriffe lassen sich leicht selbst erledigen. Wer sein Rad den Winter über nicht bewegt hat, sollte jetzt besonders genau hinschauen: Die Kette sollte rostfrei und leichtgängig sein, die Reifen dürfen keine Risse zeigen und sollten ausreichend Luftdruck haben. 

Lässt sich der Reifen mit dem Daumen eindrücken, fehlt in der Regel Luft – dann vor der ersten Fahrt aufpumpen. Bei der Kette empfiehlt es sich, den Rost zu entfernen und sie neu zu ölen. Laut ADAC reichen dafür ein Baumwolltuch, eine alte Zahnbürste und spezielles Kettenöl. Das sorgt dafür, dass die Kette nach der Reinigung wieder geschmeidig läuft.

Lichttest: Sehen und gesehen werden

Besonders wichtig: die Lichtanlage. Funktionieren Vorder- und Rücklicht? Gibt es Reflektoren an den Speichen, Pedalen und am Heck? 

Gerade bei wechselhaftem Wetter oder in der Dämmerung kann fehlendes Licht lebensgefährlich sein. Wer abnehmbare Leuchten nutzt, sollte daran denken, sie spätestens bei Dunkelheit wieder anzubringen und vorher zu checken, ob deren Akkus noch Strom haben.

Sicher bremsen – im Zweifel lieber in die Werkstatt

Wer beim Testen der Bremsen das Gefühl hat, dass sie schleifen, zu weich reagieren oder verzögert greifen, sollte nicht einfach losfahren. Das Justieren der Bremsen überlässt man laut Dekra besser Fachleuten, wenn man sich selbst nicht wirklich gut damit auskennt. Denn wenn plötzlich jemand vor einem die Autotür aufreißt, zählt beim Bremsen jede Zehntelsekunde.

© dpa-infocom, dpa:250403-930-422564/1


Von dpa
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