So gelingt der Kompost: Fünf einfache Regeln | FLZ.de

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 17.04.2026 00:07

So gelingt der Kompost: Fünf einfache Regeln

Der Frühling ist die perfekte Zeit, um einen Kompost anzulegen. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Der Frühling ist die perfekte Zeit, um einen Kompost anzulegen. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Der Frühling ist die perfekte Zeit, um einen Kompost anzulegen. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Ein guter Kompost ist im Garten Gold wert: Er liefert wertvollen Humus und sorgt für gesunde Böden. Dabei ist entscheidend, wie er angelegt und gepflegt wird. Wer ein paar grundlegende Regeln beachtet, verhindert Gerüche und beschleunigt die Zersetzung.

1. Den perfekten Platz finden

Ideal ist laut dem Umweltbundesamt ein Platz im Halbschatten auf wasserdurchlässigem Boden. Um Streit mit den Nachbarn zu vermeiden, sollte der Kompost mit genügend Abstand zur Grundstücksgrenze angelegt werden - besonders zu Terrassen und Fenstern. Ein Drahtgitter am Boden kann Nagetiere fernhalten.

2. Den Kompost richtig schichten

Der Kompost sollte gut durchlüftet sein und aus einer guten Mischung aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Das erreicht man am besten durch einen schichtweisen Aufbau. 

So schichtet man laut dem Naturschutzbund (Nabu) richtig: 

  • Die unterste Schicht bilden grobe Materialien wie Äste und Reisig. 
  • Darüber kommen Laub und Rasenschnitt.
  • Ganz oben sind Garten- und Küchenabfälle richtig.

3. Die Geruchsprobe machen

Ist der Kompost richtig aufgesetzt und gut gepflegt, riecht er nach Angaben des Bayerischen Landesverbands für Gartenbau und Landespflege (BLGL) angenehm - etwa nach Erde oder Waldboden. 

Der Kompost müffelt in der Regel nur, wenn er zu feucht oder zu wenig Sauerstoff vorhanden ist. Das passiert, wenn zu viel weicher und nasser Abfall auf dem Kompost landet.

4. Den Kompost mit den richtigen Gartenabfällen versorgen

Trockener Rasenschnitt kann laut Nabu problemlos auf den Kompost - frischer hingegen nur in Maßen, das gilt auch für Unkraut. Auch Laub und Erde aus dem Garten können kompostiert werden. 

Erkrankte Pflanzenteile oder Pflanzen, die von Schädlingen befallen sind, gehören nicht auf den Kompost. Baum- und Strauchschnitt sollte vorher zerkleinert werden.

5. Kompost regelmäßig umsetzen

Zusätzlich sollte der Kompost in regelmäßigen Abständen umgesetzt werden, idealerweise mit einer Grabgabel, empfiehlt der BLGL. Dadurch gelangt immer wieder ausreichend Sauerstoff hinein und es bilden sich keine verdichteten Klumpen.

© dpa-infocom, dpa:260416-930-955615/1


Von dpa
north