„So etwas hab ich noch nicht gesehen“: Riesiges Wespennest in Burgbernheim | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 21.07.2025 09:08

„So etwas hab ich noch nicht gesehen“: Riesiges Wespennest in Burgbernheim

Ein solch großes Wespennest ist selbst für den erfahrenen Stadtgärtner Ernst Grefig ein Novum. (Foto: Anna Franck)
Ein solch großes Wespennest ist selbst für den erfahrenen Stadtgärtner Ernst Grefig ein Novum. (Foto: Anna Franck)
Ein solch großes Wespennest ist selbst für den erfahrenen Stadtgärtner Ernst Grefig ein Novum. (Foto: Anna Franck)

„So etwas hab ich noch nicht gesehen“, sagt Ernst Grefig, der seit fast vier Jahrzehnten Burgbernheims Stadtgärtner ist, mit Blick auf ein riesiges Wespennest. Mittlerweile wird darin nicht mehr gehaust. Man kann es nun im Eingangsbereich der „Bernatura-Streuobstwelt” begutachten.

Ernst Grefig hat in seinem Arbeitsalltag in all den Jahren schon vieles erlebt. Ein solch untypisch großes Nest allerdings „ist besonders, sowas hatte ich noch nicht“. Bei Renovierungsarbeiten wurde es im Dachboden eines Hauses an der Erbsengasse in Burgbernheim entdeckt. Günther Pfund barg es und stellte es anschließend zur Verfügung.

Mit Holzlack besprüht

Seit Anfang Juli ist es im „Bernatura” in einer eigens gefertigten Vitrine zu sehen. Das abgenommene Nest hat Ernst Grefig mit einem Holzlack besprüht. Zudem schnitt er es teils auf, damit man die Gänge darin gut sehen kann.

Wespen verwenden zerkautes Totholz, das sie mit ihrem Speichel vermischen, zum Nestbau, erklärt der Stadtgärtner. Dadurch entsteht eine papierartige Substanz. Diese Mischung wird schichtweise zu einem stabilen Nest verarbeitet, das Schutz und Raum für die Aufzucht des Nachwuchses bietet.

Die Königin bleibt im Herbst zurück

Die Lebensspanne der „Gemeinen Wespe“ – ja, die Art heißt wirklich so – ist auf eine Saison beschränkt, heißt es auf der Hinweistafel, die über das Nest informiert. Im Herbst sterben die Arbeiterinnen. Die Königin bleibt jedoch zurück. Ein altes Nest wird nicht wieder besiedelt. In der Regel wird in unmittelbarer Nähe ein neues Exemplar gebaut.

Das könnte Sie auch interessieren
Unmut über die Gastronomie in den drei Gasthäusern im Freilandmuseum Bad Windsheim64 Meter Gleis: „Großer Bahnhof” beim Historischen Verein Bad WindsheimWladimir Barantschikov zeigt seine fantastischen Bildwelten in AnsbachAusstellung in Flachslanden: Heimatverein erzählt die Geschichte der SchürzeBesuch aus Südbrasilien: Lustige Volkstanzgruppe Bergtal kommt nach Feuchtwangen„Crossroads“ in Heilsbronn: Kunst aus alten Holzkreuzen vom Friedhof50 Jahre Film- und Fotoclub Herrieden: Jubiläumsausstellung in der ZehntscheuneAusstellung in Bad Windsheim zeigt, wie es in mittelalterlichen Spitälern zugingEin waschechtes Wildmobil im Abenteuerwald von Markt ErlbachSieglinde Botteschs „Hexenzyklus”: Ausstellung im Haus der Geschichte DinkelsbühlHeimat-Erlebnistag im Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim: Was Familien geboten istGelungene Ausstellung zur Geschichte Röckingens: Archivteam trifft ins Schwarze100 rote Raritäten: Spielzeugmuseum Sugenheim zeigt seltene FeuerwehrautosErinnerung an „Kräuterpfarrer” Heumann: Ausstellung in Elbersroth öffnet erneut„BBK on Tour” macht Station im Ansbacher Kunsthaus Reitbahn 3

Anna Franck
Anna Franck
Redakteurin im Online-Team
north