Ein schwerer Wasserrohrbruch hat am Samstagabend in Colmberg kurzzeitig die Wasserversorgung für den Großteil der Gemeinde zum Erliegen gebracht. Einige Haushalte waren auch über Nacht noch ohne Wasser.
Wie Bürgermeister Gerhard Wachmeier auf FLZ-Anfrage erklärt, hatte es gegen 18.45 Uhr im Bereich der Burgstraße einen „relativ massiven” Wasseraustritt aus einer kommunalen Leitung gegeben. Der Druck aus dem längs gerissenen Rohr war so stark, dass sich laut Wachmeier die Straße an der Stelle um 10 bis 15 Zentimeter hob. Binnen einer Viertelstunde flossen demnach 57.000 Liter Wasser ab. Abzusehen sei das nicht gewesen, betont Wachmeier. In den Stunden zuvor habe sich kein auffälliger Wasserverlust im Netz bemerkbar gemacht.
Durch den Druckverlust hatten weite Teile Colmbergs für einen Zeitraum von rund 30 Minuten kein Wasser mehr. Nachdem Feuerwehr und Bauhof die Leitung abstellen konnten, normalisierte sich die Lage für die meisten Haushalte wieder. Lediglich acht Häuser blieben über Nacht ohne Wasserversorgung, wie Wachmeier beschreibt. Die Bewohnerinnen und Bewohner hätten mit Verständnis für die Situation reagiert.
Am Sonntag reparierte eine kurzfristig engagierte Firma den Schaden am Rohr. Für deren Einsatz sowie die schnelle Reaktion von Bauhof- und Feuerwehrkräften bedankte sich der Bürgermeister ausdrücklich.