Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine: Sie stehen in Wohnungen und Häusern teils dicht beieinander, etwa in Küche, Bad oder Hauswirtschaftsraum.
Doch nur weil sich die Großgeräte oft knappen Wohnraum mit zu wenigen Steckdosen teilen, sollten sie nicht auch noch an derselben Mehrfachsteckerleiste hängen. Denn das kann zu Schmorstellen, Kurzschlüssen oder gar einem Wohnungsbrand führen, warnt die Aktion „Das sichere Haus“ (DSH).
Der Grund: Mehrfachsteckdosen haben eine maximale Belastungsgrenze - oft liegt die bei etwa 3.500 Watt. Werden mehrere leistungsstarke Großgeräte daran angeschlossen und gleichzeitig angeschaltet, ist diese Belastungsgrenze schnell überschritten.
Gefährlich: Eine Überlastung des Mehrfachsteckers erkennt man nicht zwangsläufig sofort. Sie kann laut DSH aber dazu führen, dass der Stecker sich stark erhitzt.
Riecht es verschmort, sind die Kunststoffteile verfärbt oder ist der Stecker ungewöhnlich warm, sollten Sie also unbedingt prüfen, ob er womöglich überlastet ist. Die maximale Belastungsgrenze ist meist auf der jeweiligen Mehrfachsteckdose angegeben, etwa auf deren Unterseite.
Wer mehrere Geräte einsteckt, rechnet am besten vorab deren Leistungsaufnahme in Watt zusammen und vergleicht diesen Wert mit der Belastungsgrenze der Mehrfachsteckdose, also ihrer maximalen Leistungsaufnahme in Watt. Eine Angabe zur Leistungsaufnahme von Geräten findet man in alle Regel auf den Typenschildern.
Außerdem sollte man Mehrfachsteckdosen nicht hinter Möbeln, Vorhängen oder Geräten aufstellen. Denn von dort kann etwaige Wärme kaum entweichen, so DSH. Und es fliegt womöglich auch die ein oder andere Wollmaus herum. Das Problem: Staub kann sich entzünden, wenn es etwa einen Funkenflug gibt.
Der Deutsche Feuerwehrverband rät übrigens auch davon ab, Mehrfachsteckdosen dort zu nutzen, wo es schnell feucht wird: im Bad, unter Pflanzen oder über einem Aquarium etwa.
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