Am Samstag, 20. Juli, rollt ab 15 Uhr der Ball in den Fußball-Bezirksligen. Vorerst nur in Aufkirchen, was im Vorfeld zu Diskussionen und einer Anpassung führte. Um bei der Relegation nicht wieder kurzfristige Anpassungen vornehmen zu müssen, hat sich der Bezirksspielausschuss eine genaue Regelung vor Saisonstart offengelassen.
Das geht aus der Mitteilung hervor, die Bezirksspielleiter Felix Böck gerade noch rechtzeitig unter der Woche verschickt hat. An den Auf- und Abstiegsregelungen ändert sich zur Vorsaison grundsätzlich nichts.
Die Meister der Bezirksligen Nord und Süd steigen direkt auf, die beiden Vizemeister dürfen an der Relegation zur Landesliga teilnehmen. Die jeweils Tabellenletzten und -vorletzten der 16 Mannschaften umfassenden Bezirksligen steigen direkt in die Kreisliga ab. Und wie auch in der Vorsaison ist vorgesehen, dass jeweils die Teams auf den Rängen 12, 13 und 14 an der Relegation zur Kreisliga teilnehmen müssen.
Was aber in dem offiziellen Dokument („Auf- und Abstiegsregelung für den Bezirk Mittelfranken“) für die Saison 2024/25 fehlt, ist ein Passus ähnlich dem, der in der vorherigen Saison für Unklarheit gesorgt hatte. Dort hieß es, dass den beiden Zwölftplatzierten die Abstiegsrelegation erspart bliebe, falls weniger als drei Mannschaften aus der Landesliga direkt absteigen oder in die Relegation zur Bezirksliga müssen.
Es kam in der Saison 2023/24 so, dass genau drei Landesligisten diese Kriterien erfüllten. Dennoch mussten die beiden Zwölftplatzierten nicht in die Relegation. Es herrschte Verwirrung und eine Klarstellung von Felix Böck war nötig.
So eine wird es nun auch im Frühjahr 2025 wieder geben müssen, denn in den Bestimmungen heißt es: „Der genaue Relegationsmodus, die Spielpaarungen und Durchführungsbestimmungen zur Relegation werden rechtzeitig vor dem Saisonende bekanntgegeben und veröffentlicht.“
Somit zu bekannten Dingen: Westmittelfranken ist mit neun Mannschaften, so viele wie noch nie, in der Bezirksliga vertreten. Alle Teams wurden in die Südstaffel eingeteilt. Das verspricht jede Menge Derbys.
Zum Start gibt es „nur“ eines, das aber gleich als offizielles Eröffnungsspiel auf Bezirksebene auserkoren wurden: Der SC Aufkirchen, Landesliga-Absteiger und Meisterfavorit Nummer 1, empfängt den SV Arberg, Aufsteiger aus der Kreisliga. Dass die Partie mit der Anstoßzeit von 15 Uhr eine gewisse Exklusivität erhielt, gefiel bei der Bezirksliga-Tagung vor wenigen Wochen nicht allen Vereinsvertretern. Der Samstag ist ein beliebter Spieltag für viele höherklassige Vereine. In der nächsten Saison soll das Eröffnungsspiel deshalb wieder am Freitagabend stattfinden.
Ebenfalls am Samstag im Einsatz – eben ein wenig später, was man wohl Kompromiss nennen könnte – sind die Spfr Dinkelsbühl (gegen Greding), Fortuna Neuses (in Heideck) sowie die SG Herrieden (gegen Meckenhausen).
Hier sind bereits ein paar Teams dabei, die davon profitieren könnten, dass die drei stärksten Teams der Vorsaison nicht mehr dabei sind: Meister SV Lauterhofen ist Landesligist, der ASV Zirndorf (scheiterte als Zweiter in der Relegation) und der Drittplatzierte FC Wendelstein wurden in die Nordgruppe geschoben. Hinter Aufkirchen könnte es spannend werden.
Samstag, 15 Uhr: SC Aufkirchen – SV Arberg. Samstag, 16.30 Uhr: Spfr Dinkelsbühl – TSV Greding. Samstag, 17 Uhr: SG Herrieden – TSV Meckenhausen. Samstag, 17.30 Uhr: TSV Heideck – Fortuna Neuses.
Sonntag, 14 Uhr: FV Uffenheim – SF Hofstetten. Sonntag, 15 Uhr: SV Alesheim – ESV Ansbach-Eyb, TuS Feuchtwangen – DJK Stopfenheim, FC Schwand – TSC Neuendettelsau.