Fünf Plätze abwärts ging es für die Segelflieger des Aeroclubs Ansbach in der zurückliegenden Bundesligarunde.
Obwohl die Vorhersagen der Meteorologen eigentlich ein erfolgversprechendes Wettkampfwochenende in Aussicht gestellt hatten, waren die Realbedingungen – wohl wegen des in der Höhe hereingezogenen Saharastaubs – erheblich schwächer.
Am vergangenen Samstag wurden wetterbedingt kleinere Aufgaben mit mäßigen Schnittgeschwindigkeiten erflogen. Am Sonntag, obwohl als besserer Tag prognostiziert, erfolgte gar keine Wertung. Wieder einmal zeigte sich, dass der Ansbacher Flugplatz nicht unbedingt an den „Rennstrecken“ in Süddeutschland liegt. Vom Feuerstein bei Ebermannstadt aus gelangen schnelle Flüge entlang des Thüringer Walds, der für die Ansbacher aber unerreichbar war. Mit Rundenplatz 21 und Gesamtrang 17 ist der Aeroclub trotzdem noch zufrieden.
Zufrieden zeigten sich auch die Ansbacher Segelflieger Christian Mäx und Dr. Thomas Kuhn, die am international hochkarätig besetzten „Hahnweidewettbewerb“ in Kirchheim/Teck teilgenommen haben. Mäx gelang sogar der Sprung unter die Top Ten. Die Wettbewerbsteilnahme diente aber in erster Linie der Vorbereitung für die am kommenden Pfingstwochenende in Bayreuth beginnende Deutsche Meisterschaft. Beide, Mäx und Kuhn, werden dort an den Start gehen.