Der Rohbau steht, der Dachstuhl ist aufgesetzt und mit Planen abgedeckt: Auf der Baustelle des neuen dreigruppigen Kindergartens in Unterschwaningen wurde das Richtfest gefeiert.
Über diesen Meilenstein freute sich Bürgermeister Markus Bauer im Beisein von über 100 Besuchenden, darunter Ratsmitglieder, Kirchenvorsteher sowie Mitglieder des Elternbeirats. Mit dabei beim Fest waren überdies Pfarrer Stephan Rühr, Architektin Stefanie Neuhäußer vom Pleinfelder Ingenieurbüro Ritzer, die Zimmerleute der Geilsheimer Firma Helmut Burger sowie die Vertreter der Baufirma Moezer aus Lichtenau. Über das erreichte Etappenziel freuten sich nicht zuletzt die Mädchen und Buben sowie die Mitarbeiterinnen des Kindergartens mit deren Leiterin Katharina Oberhauser.
Aus luftiger Höhe, oben auf dem Gerüst stehend, hielt Zimmerermeister Helmut Burger den Richtspruch. In Versform vorgetragen, drückte der Handwerksmeister seine Freude über das Gelingen des Bauwerks aus, lobte die beteiligten Handwerker und den bisher unfallfreien Baufortschritt und dankte Gott dafür. Burger wünschte Glück und Segen für den neuen Kindergarten und ließ den Bauherrn, die Bauleitung und die Handwerker hochleben.
Die Mädchen und Buben sangen „Wer will fleißige Handwerker sehen?“. Den Kindergartenchor leitete Katharina Oberhauser. Der anschließende Festempfang fand im Friederike-Louise-Saal statt. Bürgermeister Bauer gab einen kurzen Abriss über das Bauvorhaben vom Abbruch des leerstehenden und von der Gemeinde erworbenen Gebäudes, über die Grundsteinlegung bis hin zur Fertigstellung der Bodenplatte und der Errichtung des Rohbaus.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,8 Millionen Euro. Die Gemeinde erwartet staatliche Zuschüsse in Höhe von 1,9 Millionen Euro. Der Bauzeitenplan wurde eingehalten und die bisher ausgeführten Gewerke liegen im Kostenrahmen. Er dankte dem Planungsbüro und den beteiligten Handwerksbetrieben für die zügige Umsetzung der Baumaßnahme.
Architektin Stefanie Neuhäußer erläuterte das entstehende zweigeschossige Bauwerk mit seinen Innenräumen und die Gestaltung des Außenbereichs. „Wir wollen ein schönes Haus zur frühkindlichen Erziehung von Kindern bauen”, sagte sie und brachte ihre Freude über den bisher problemlosen und unfallfreien Bauverlauf zum Ausdruck. Am bereits mehrfach geäußerten Fertigstellungstermin Oktober 2026 und an dem anschließenden Einzug der Kinder ins neue Domizil soll festgehalten werden, so die Schlussworte der Architektin. Die Bewirtung der Gäste beim Empfang hatten die Mitglieder des Elternbeirats und weitere freiwillige Helfer übernommen.