Statt vieler Früchte einen Mix im Tütchen kaufen - einfacher geht es nicht. Denn Obst oder Gemüse sind bereits gewaschen, geschnitten und fertig zum Verzehr. Der Verbraucherservice Bayern weist aber darauf hin, dass Vitamine verloren gehen und die Schnittflächen und das feuchte Klima in der Plastikverpackung Bakterien wachsen lassen können.
Worauf Sie im Sinne Ihrer Gesundheit achten können:
Kritische Fragen hier:
Sollte eine Deckelfolie gewölbt sein, weist das auf eine beginnende Gärung hin – davon lieber die Finger lassen.
Ist aufgedruckt, dass „unter Schutzatmosphäre verpackt“ wurde, verlangsamt das die natürlichen Abbauvorgänge. Einmal geöffnet, ist der Schutz dahin, Obst und Gemüse sollten zügig gegessen werden.
Tipp: Stehen Obststücke noch kurze Zeit offen, können Sie sie mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
Rohe, verzehrfertige Produkte können für besonders empfindliche Personengruppen riskant sein. Dazu gehören Schwangere, Stillende, Kleinkinder und ältere, kranke oder immungeschwächte Menschen.
In einigen Fertigsalaten verlängern Konservierungsstoffe die Haltbarkeit, Obstsalate enthalten oft Antioxidationsmittel wie Ascorbinsäure (Vitamin C) sowie Säuerungsmittel wie Zitronensäure. Wer hier Unverträglichkeiten hat, sollte vorher nachschauen, was drinsteckt.
Fertig zum Essen? Nicht ganz: Die fertigen Speisen noch einmal waschen. Dazu rät der Verbraucherservice selbst dann, wenn „gewaschen und verzehrfertig“ auf der Packung steht.
Und zum Schloss noch der Rat gegen unnötige Kalorien: Salate besser ohne Dressing kaufen und dieses selbst machen. Damit lässt sich Zucker einsparen.
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