Der Akku des Smartphones macht schlapp und es ist keine Steckdose in der Nähe? Dann ist die Powerbank Gold wert. Wer über den Kauf so einer mobilen Nachlade-Batterie nachdenkt, muss sich einfach diese Fragen stellen:
Soll die Powerbank nur gelegentlich das Smartphone aufladen? Dann genügt laut Tüv Süd ein Modell mit 5.000 bis 10.000 Milliamperestunden (mAh).
Sollen mehrere Geräte versorgt werden? Dann sollte die Kapazität umso höher ausfallen – Powerbanks mit 20.000 bis 30.000 mAh sind dann die bessere Wahl.
Vereinfacht gesagt gilt: Je mehr Milliamperestunden der mobile Akku bietet, desto mehr Strom kann er liefern, ehe er selbst aufgeladen werden muss.
Wie schnell eine Powerbank ein elektrisches Gerät auflädt, dafür ist die Ausgangsleistung maßgeblich. Für den Einsatz bei größeren Geräten wie Tablets oder Notebooks rät der Tüv Süd zu Ausgangsleistungen zwischen 30 und 65 Watt.
Unterstützt ein Gerät Schnellladestandards wie Power Delivery oder Quick Charge, ist es sinnvoll, nach Powerbanks zu suchen, die das ebenfalls unterstützen.
Diese Werte und Angaben sind Teil der technischen Spezifikationen der Powerbank, die der Hersteller auch klar angeben sollte. Das sei ein Zeichen für Seriosität und Sicherheit, so die Fachleute.
Was nicht immer ersichtlich ist, ist die Nennenergie der Powerbank. Das ist ein wichtiger Wert für alle, die den mobilen Akku mit an Bord eines Fliegers nehmen wollen – denn Airlines sind streng: Powerbanks mit mehr als 100 Wattstunden (Wh) dürfen häufig nicht mit. Wie bekommt man die Wattstunden heraus?
Dafür braucht man zum Glück nur zwei andere Werte: die Kapazität in Milliamperestunden (mAh) und die Spannung in Volt (V). So geht die Rechnung:
Ist sichergestellt, dass die inneren Werte stimmen, muss man nur noch auf die passenden Anschlüsse achten, damit Smartphone, Tablet und Co. auch an die Powerbank angesteckt werden können. Zudem sollte das Gehäuse einen stabilen, gut verarbeiteten Eindruck machen.
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