Sternekoch Steffen Szabo hat den Frankenberg zum Jahresende verlassen. Im Gourmetrestaurant Le Frankenberg ist nun ein neuer Küchenchef eingezogen, der sich auch schon einen Michelin-Stern erkocht hat.
„Ich wollte etwas Neues kennenlernen“, sagt Steffen Szabo gegenüber der Redaktion. Jetzt ist er beim Bäckerhandwerk gelandet und hat rasch gemerkt, welcher Aufwand hinter einem belegten Brötchen steckt. Seine Überlegung: „Was kann ich als Sternekoch daraus machen?“
Von seiner neuen Position berichten wir hier:
Während nun also der bisherige Chefkoch einer neuen Leidenschaft frönt, bleibt die Frage: Wie geht es nun auf Schloss Frankenberg weiter? Hoteldirektor Michael Zager spricht von viel Neuem. Auf Steffen Szabo, der für zwei Jahre den Michelin-Stern für Schloss Frankenberg erst erkocht und dann verteidigt hat, folgt jetzt Sternekoch Sascha Bungeroth.
Seine bisherige Wirkungsstätte, das „HerR“ in Rothenburg, sei ebenfalls Michelin bekannt, freut sich Zager. Dort servierte Bungeroth bislang Spezialitäten vom Taubertaler Wagyu Rind, über gebeizte Kammmuscheln, gebratenen Knurrhahn bis zu ungewöhnlichen Kombinationen wie Kalbsfilet mit Stracciatella. Der Neue habe das Potenzial und Ambitionen, für 2026/27 genau dort weiterzumachen, wo Szabo aufgehört hatte, sagt Zager – also auf Sterneniveau.
So starte man mit neuer Kulinarik, regionaler und internationaler Küche und Karte. Laut Zager wird das Gourmet- und Fine Dining-Restaurant am 5. März neu eröffnet. Das Team sei erweitert worden.
Das Schlosshotel ist nach Zagers Worten nun sieben Tage in der Woche buchbar. Das Restaurant Amtshaus sei täglich von 11.30 bis 21.30 Uhr geöffnet. Der neue Wein-/Biergarten öffnet laut Zager im Frühjahr. Ebenso die neue Sauna im Schlossturm und der „Garten Eden“ mit Teich, Wasserspielen und Relax-Terrasse. „Schloss Frankenberg hat viel Potenzial, nicht nur national, sondern auch international ganz nach vorne zu kommen“, ist sich Zager sicher.