Auf den Autobahnen im Landkreis Ansbach ist es am Freitag zu mehreren Unfällen mit insgesamt sieben beteiligten Fahrzeugen gekommen. Davon berichtet die Verkehrspolizei. Zwei Vorfälle sind auf vorüberziehende Unwetter zurückzuführen.
Den Anfang machte gegen 7 Uhr ein 34-Jähriger auf der A7. Der Mann war in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs, als er aufgrund von Aquaplaning kurz vor der Anschlussstelle Wörnitz die Kontrolle über sein Auto verlor. Der Wagen kam ins Schleudern und prallte rechts in die Außenschutzplanke. Dabei wurden mehrere Felder der Fahrbahnbegrenzung beschädigt. Der Mann blieb unverletzt, der Gesamtschaden beläuft sich auf 10.000 Euro.
Gegen 13 Uhr folgte dann bei Lichtenau auf der A6 der nächste Crash: Auf Höhe des Parkplatzes Kohnweiher fuhr ein 22-Jähriger auf der linken Spur in Richtung Nürnberg. Wegen einsetzenden Starkregens musste der Autofahrer bremsen. Eine hintendrein fahrende 20-Jährige krachte mit ihrem Auto in das Fahrzeugheck des 22-Jährigen. Dieser erlitt leichte Verletzungen, ebenso eine 18 Jahre alte Mitfahrerin im hinteren Fahrzeug. Sie war laut Polizei nicht angeschnallt und stieß beim Aufprall mit dem Kopf gegen die Rückenlehne des Beifahrersitzes. Die junge Frau kam ins Krankenhaus, der Schaden liegt bei 20.000 Euro.
Die Feuerwehr Ansbach sicherte die Unfallstelle. Während der Bergung der Fahrzeuge kam es zeitweilig zu einem großeren Stau, der bis Herrieden reichte.
Zeitgleich hatten die Einsatzkräfte in die andere Fahrtrichtung noch einen weiteren größeren Unfall zu betreuen: Bei Aurach musste eine 46-Jährige auf Höhe der Rastanlage Frankenhöhe auf der linken Spur verkehrsbedingt stark bremsen.
Eine 60-Jährige dahinter reagierte noch geistesgegenwärtig. Doch ein 56-Jähriger, mit seinem Auto an dritter Stelle, fuhr in das Fahrzeug vor ihm. Dieses wurde durch den Aufprall wiederum in das Heck der 46-Jährigen geschoben. Zudem konnte auch ein 23-Jähriger, ganz am Ende der Kette, nicht mehr bremsen und prallte leicht gegen das Auto des 56-Jährigen.
Alle Beteiligten blieben unverletzt, der Schaden beläuft sich aber auf rund 25.000 Euro.