Terror-Helfer im Feuchtwanger Altenheim? So stehen die Ermittlungen im Al-Qaida-Fall | FLZ.de

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 25.08.2026 18:58

Terror-Helfer im Feuchtwanger Altenheim? So stehen die Ermittlungen im Al-Qaida-Fall

In einem Seniorenheim an der Wilhelm-Schaudig-Straße in Feuchtwangen fand im Juli ein Polizeieinsatz mit Kräften des BKA statt. (Foto: Wolfgang Grebenhof)
In einem Seniorenheim an der Wilhelm-Schaudig-Straße in Feuchtwangen fand im Juli ein Polizeieinsatz mit Kräften des BKA statt. (Foto: Wolfgang Grebenhof)
In einem Seniorenheim an der Wilhelm-Schaudig-Straße in Feuchtwangen fand im Juli ein Polizeieinsatz mit Kräften des BKA statt. (Foto: Wolfgang Grebenhof)

Vermummte Polizisten, die in ein Seniorenheim eindringen: Das hatte am 16. Juli in Feuchtwangen für Gesprächsstoff gesorgt. Die Geheimoperation hatte zum Ziel, einen der Beschäftigten zu verhaften. Er soll für das Terror-Netzwerk Al-Qaida aktiv gewesen sein. Nun nennt die zuständige Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt neue Details.

Der Vorwurf: Der 48-Jährige soll für die islamistische Gruppierung Propagandamaterial übersetzt haben. Das zog sich offenbar über einen längeren Zeitraum: Wie Pressesprecher Dr. Fabian Hohl auf FLZ-Anfrage mitteilt, werden dem Mann „drei Straftaten zwischen Oktober 2022 und April 2026 vorgeworfen”.

Die Ermittlungen dauern laut Hohl weiter an. Derzeit würden vor allem Gegenstände ausgewertet, die bei der Durchsuchung am 16. Juli sichergestellt wurden. Bei dem Einsatz hatten Kräfte des Bundeskriminalamts (BKA) in dem Seniorenheim an der Wilhelm-Schaudig-Straße nach dem 48-Jährigen gesucht. Dieser war dort über eine Zeitarbeitsfirma beschäftigt, allerdings erst seit Kurzem. Seinen Wohnsitz hatte der Mann in Hessen – daher die Frankfurter Zuständigkeit bei den Ermittlungen.

north