Nach Pannenserie: Go-Ahead will wieder Normal-Fahrplan bieten | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.01.2023 16:14

Nach Pannenserie: Go-Ahead will wieder Normal-Fahrplan bieten

Ein Siemens Mireo des Bahnbetreibers Go-Ahead fährt in den Bahnhof Ansbach ein. Die Neufahrzeuge haben im Dezember einen Wintereinbruch nicht gut verkraftet. (Foto: Jim Albright)
Ein Siemens Mireo des Bahnbetreibers Go-Ahead fährt in den Bahnhof Ansbach ein. Die Neufahrzeuge haben im Dezember einen Wintereinbruch nicht gut verkraftet. (Foto: Jim Albright)
Ein Siemens Mireo des Bahnbetreibers Go-Ahead fährt in den Bahnhof Ansbach ein. Die Neufahrzeuge haben im Dezember einen Wintereinbruch nicht gut verkraftet. (Foto: Jim Albright)

Der Bahnbetreiber Go-Ahead Bayern will sich ab Freitag, 6. Januar, wieder an den regulären Fahrplan halten. „Die Hauptprobleme an den Zügen sind behoben”, teilt Geschäftsführer Fabian Amini in einer Pressemitteilung mit.

Das Unternehmen hatte im Dezember in Bayern den Nahverkehrsbetrieb auf etlichen Strecken von der Deutschen Bahn übernommen, darunter auch die Linie Würzburg-Ansbach-Treuchtlingen und weiter nach Augsburg und München.

Wintereinbruch verhagelte Go-Ahead den Start

Ein Wintereinbruch legte jedoch nur Tage nach dem Start große Teile der neuen Zugflotte lahm. Die Folge waren aufwendige Reparaturen der Siemens-Fahrzeuge, Zugausfälle und ein deutlich reduzierter Fahrplan.

„Die Züge beweisen sich nun stabil im Betrieb, seit Ende vergangener Woche hat auch der Kuppel- und Flügelbetrieb – also das Vereinigen und Trennen von Zugteilen im laufenden Betrieb – gut funktioniert”, erklärt das Unternehmen. „Auch unsere Personaldecke wird ausreichen, sofern uns keine Grippewelle dazwischenkommt”, beteuert Amini.

Von Ansbach direkt nach München mit dem Zug

Fahrgäste sollen damit ab Freitag zwischen Würzburg, Ansbach und Augsburg wieder reisen können, wie eigentlich vorgesehen. Auch die durchgebundenen Züge bis München wären demnach wieder im vollen Umfang möglich.

Auf der Strecke Nürnberg-Ansbach-Stuttgart, wo Go-Ahead schon seit 2019 fährt, gilt derweil bis Dezember 2023 für etliche Verbindungen ein Ersatzverkehr. Das Unternehmen rüstet seine Triebzüge mit moderner Technik aus. Ersatzweise fahren dafür angemietete, nicht barrierefreie Züge.

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Johannes Hirschlach
Johannes Hirschlach
Redakteur für Digitales
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