Winterwetter in der Region: Einige Glätte-Unfälle in der Nacht zum Freitag | FLZ.de

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Veröffentlicht am 09.01.2026 11:47, aktualisiert am 09.01.2026 14:26

Winterwetter in der Region: Einige Glätte-Unfälle in der Nacht zum Freitag

In Westmittelfranken ist es in der Nacht zum Freitag zu einigen Unfällen gekommen. (Symbolbild: Stefan Puchner/dpa)
In Westmittelfranken ist es in der Nacht zum Freitag zu einigen Unfällen gekommen. (Symbolbild: Stefan Puchner/dpa)
In Westmittelfranken ist es in der Nacht zum Freitag zu einigen Unfällen gekommen. (Symbolbild: Stefan Puchner/dpa)

Der Winter zeigt in der Region seine Zähne: In Stadt und Landkreis Ansbach sowie im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim haben glatte Straßen in der Nacht zu Freitag immer wieder zu Unfällen geführt. Laut den Polizeiinspektionen kam es zu Kollisionen in Kurven, Blechschäden und gefährlichen Situationen.

Ansbach – doppelt überschlagen und auf dem Dach gelandet

In Arberg in der Nähe von Ansbach ist es zu einem weiteren Unfall gekommen, bei dem sich ein Auto zweimal überschlug. Laut der Polizeiinspektion Ansbach wurden die Insassen nur leicht verletzt.

Eine 19-Jährige fuhr mit zwei 16-Jährigen am Donnerstagabend gegen 21 Uhr auf der Staatsstraße von Georgenhaag in Richtung Arberg. Laut der Pressemittelung der Polizei geriet der Wagen durch die schneebedeckte Straße rechts vom Bankett. Die Fahrerin verlor die Kontrolle, steuerte gegen und schleuderte links von der Fahrbahn. Dabei überschlug sich das Fahrzeug zweimal und blieb auf dem Dach liegen. Die drei wurden anschließend mit leichten Verletzungen von den Rettungskräften ins Krankenhaus Gunzenhausen gefahren. Laut den Beamten enstand ein Sachschaden von etwa 1000 Euro.

Feuchtwangen – Zusammenstöße im Stadtgebiet und Thürnhofen

Glatte Straßen haben in der Nacht auf Freitag für zwei Zusammenstöße in Feuchtwangen und nahe Thürnhofen gesorgt. Laut der Polizeiinspektion Feuchtwangen verloren beide Autofahrer in Kurven die Kontrolle.

Ein 35-jähriger Autofahrer geriet am Donnerstag gegen 22 Uhr auf der Umgehung Walkmühle in Feuchtwangen ins Rutschen und stieß mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen. Beide Fahrer verletzten sich nicht. Der Sachschaden liegt laut den Beamten bei 14.000 Euro.

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Am Freitagmorgen gegen 6 Uhr rutschte eine 36-Jährige mit ihrem Wagen auf der Staatsstraße von Thürnhofen Richtung Kaierberg nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte dort mit einem Kleintransporter zusammen. Auch hier blieben alle Beteiligten unverletzt. Laut dem Pressebericht beträgt der Schaden etwa 1500 Euro.

Neustadt – Schneeglätte bei Wilhelmsdorf beendet Fahrt

Ein 36-Jähriger ist am Montagmorgen mit einem Auto in den Graben gerutscht. Laut der Polizeiinspektion Neustadt wurde eine Anzeige gegen den Fahrer gestellt.

Der Mann fuhr am Montagmorgen gegen 8.30 Uhr auf der K NEA 11 von Oberreichenbach Richtung Brunn, als er auf Höhe Wilhelmsdorf wegen der schneeglatten Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Dabei rutschte er in den Straßengraben und kam nach circa 10 Metern in einem Acker zum Stehen. Er blieb unverletzt, an seinem Fahrzeug entstand jedoch an der linken Seite ein Sachschaden in Höhe von 1500 Euro. Laut den Beamten musste der Pkw abgeschleppt werden. Durch die nicht angepasste Geschwindigkeit, erstellte die Polizeiinspektion eine Anzeige wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten.

„Ganz normaler Wintertag” laut ILS

Als „ganz normalen Wintertag” bezeichnete es ein Sprecher der Integrierten Leitstelle (ILS) Ansbach, die für die Stadt Ansbach sowie die Landkreise Ansbach und Neustadt/Aisch-Bad Windsheim zuständig ist. Hilfsdienste werden von hier aus koordiniert und Notrufe über die 112 entgegengenommen. „Für den Fall der Fälle” hatte die ILS das Personal für den Zeitraum, in dem Extremwetter gemeldet war, aufgestockt. Doch dieser trat nicht ein.


René Chlopotowski
René Chlopotowski
Volontär
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