Mit Märschen und Dixie: Die Dinkelsbühler Knabenkapelle spielt auf | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 10.04.2023 15:06

Mit Märschen und Dixie: Die Dinkelsbühler Knabenkapelle spielt auf

Fast 30 „Osterhäschen“, wie die jungen Neueinsteiger genannt werden, wurden beim ersten Auftritt unter freiem Himmel in diesem Jahr begrüßt. (Foto: Friedrich Zinnecker)
Fast 30 „Osterhäschen“, wie die jungen Neueinsteiger genannt werden, wurden beim ersten Auftritt unter freiem Himmel in diesem Jahr begrüßt. (Foto: Friedrich Zinnecker)
Fast 30 „Osterhäschen“, wie die jungen Neueinsteiger genannt werden, wurden beim ersten Auftritt unter freiem Himmel in diesem Jahr begrüßt. (Foto: Friedrich Zinnecker)

An Ostern hat für das musikalische Aushängeschild Dinkelsbühls die Saison der Freiluftauftritte begonnen: Die Knabenkapelle gab am Weinmarkt vor der Schranne ein knapp einstündiges Konzert. Bei dieser Gelegenheit wurden die Nachwuchsmusiker, die „Osterhäschen“, begrüßt.

Der Leiter des Touristik Service, Philip Schürlein, freute sich über eine große Zuhörerschar. Und passend zum 155-Jährigen des Orchesters hatte sich bei kühlen Temperaturen der fast schon obligatorische Sonnenschein eingestellt.

„Schwedischer Kriegsmarsch“ und „Blue Boys“ hießen die Auftaktstücke der von Kilian Puff souverän dirigierten Musiker. Es folgten „Der Hohenfriedberger“ und „Streetband Dixie“, bevor Bürgermeisterin Nora Engelhard die 28 neu hinzugekommenen jüngsten Mitglieder per Handschlag willkommen hieß. Diese traten nach der Grundausbildung erstmals öffentlich auf.

„Wir haben keine Nachwuchssorgen“, stellte Co-Moderator Dieter Meyer erfreut fest. Vielleicht seien auch ihnen Auftritte vergönnt wie bei den Olympischen Spielen 1972 und dem Endspiel der Fußballweltmeisterschaft 1974 jeweils in München oder gar bei der Steuben-Parade in New York, wie Moderator Philip Schürlein in Erinnerung rief.

Zwischen „Shackelford Banks“ und „Shallow“ („A Star Is Born“ von Lady Gaga) sowie der schottischen Weise „Highland Legend“ erhielten die seit einem Jahr mitwirkenden Aktiven, darunter Musikmeister Johannes Krauß, als Auszeichnung eine Anstecknadel.

Betreuer Meyer wies auf die mehrtägige Berlinfahrt der Kapelle hin. Neben dem Besuch des Bundestags stehe für die insgesamt 52 Mitfahrer auch ein kleines Konzert am Brandenburger Tor auf dem Programm, hieß es.

Vor der Verabschiedung mit dem „Gruß an Dinkelsbühl“ gab Schürlein die im Freien geplanten Auftritte der nächsten Monate bekannt. Zum Muttertagskonzert über den Heimattag der Siebenbürger Sachsen, dem im Juli erstmals stattfindenden Friedensfest, dem Jubiläum „Zehn Jahre Proberaum in der Stadtmühle“ im September und dem Tag des offenen Denkmals seien die Gäste aus Nah und Fern herzlich eingeladen.

Das Repertoire der jungen Musiker umfasse von traditionellen Märschen über Schlager und Evergreens bis hin zu Rock- und Popmusik ein breites Spektrum, sodass die Liebhaber vieler Stilrichtungen auf ihre Kosten kämen.


Von Friedrich Zinnecker
north