Stellvertretende Bürgermeisterin Heike Gareis und Karpfenkönigin Antonia Dümmler eröffneten den KarpfenMarktPlatz in Neustadts „guter Stube”.
Zum Start der Karpfensaison lockte der KarpfenMarktPlatz in die Heimat des weltweit einzigen Karpfenmuseums die Gäste bei bestem Wetter. Die Aischgründer Spezialität wurde in vielen Variationen präsentiert: Ob klassisch gebacken oder als Burger, asiatisch zubereitet sowie als Karpfenknusper, feines Filet oder Salat mit Karpfenstreifen bis hin zu Karpfenküchle – die Auswahl war groß.
Stellvertretende Bürgermeisterin Heike Gareis freute sich, gemeinsam mit der neuen Karpfenkönigin Antonia Dümmler die Karpfensaison einläuten zu dürfen. Der Fisch wachse langsam und natürlich, etwa drei Jahre lang. Mit viel Eiweiß und wertvollen Omega-3-Fettsäuren sei er nicht nur lecker, sondern auch noch gesund, erklärte Gareis.
Sie dankte den Gastronominnen und Gastronomen, die die Karpfen in all ihren Facetten präsentierten. „Ob traditionell, modern oder international, die Wirte machen den Aischgründer Karpfen zu einem echten Erlebnis”, sagte Gareis. Der Karpfen sei eine regionale, saisonbedingte Spezialität, ja sogar ein Stück Kultur und Geschichte des Aischgrunds, gibt es ihn doch seit über 1200 Jahren, sagte sie. Alleine im Aischgrund gebe es über 7000 Karpfenteiche. Der Karpfen sei nicht nur ein Wirtschaftsgut und Genussmittel, sondern gelebte Tradition. Der KarpfenMarktPlatz zeige, wie lebendig und zeitgemäß Geschichte sein kann.
Für die neue Karpfenkönigin Antonia Dümmler war es der erste offizielle Auftritt in Neustadt. Sie wohnt in Höchstadt, stammt aber aus Schornweisach. „Es ist sicher für jeden Feinschmecker das passende dabei, sie könne leider nicht alles probieren”, sagte sie mit Blick auf die zahlreichen Karpfenvarianten schmunzelnd.
Im Rahmen des Markttreibens präsentierte sich auch das Stadtmarketing mit dem Aischgründer Kapfenmuseum, das am Nachmittag öffnete, und der Neustädter Seniorenrat bot für Kinder ein Mitmach-Programm. Auch der Schachverein war mit einem großen Schachbrett vertreten und warb für sein Vereinsleben.