Landesgartenschau in Bad Windsheim: Geheimnisvolle Pläne und ein „Showdown” | FLZ.de

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Veröffentlicht am 11.04.2026 07:00

Landesgartenschau in Bad Windsheim: Geheimnisvolle Pläne und ein „Showdown”

Geschäftsführer Rüdiger Eckardt gab einen Überblick über den aktuellen Stand der LGS in Bad Windsheim. (Foto: Anna Franck)
Geschäftsführer Rüdiger Eckardt gab einen Überblick über den aktuellen Stand der LGS in Bad Windsheim. (Foto: Anna Franck)
Geschäftsführer Rüdiger Eckardt gab einen Überblick über den aktuellen Stand der LGS in Bad Windsheim. (Foto: Anna Franck)

Würde das Gemeindehaus am Holzmarkt in Bad Windsheim nicht so modern daherkommen, hätte man sich bei der Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger zur Landesgartenschau 2027 (LGS) in Bad Windsheim durchaus in den Wilden Westen versetzt fühlen können. Passende Musik spielte und auch ein ausliegender Flyer wies darauf hin.

Ein dampfender Zug ist auf ihm ebenso zu sehen wie ein Mann mit Cowboy-Hut, der auf den Gleisen steht und ihn erwartet. Die Rückseite zeigt derweil den Bad Windsheimer Bahnhof. „Kurz bevor die Sonne untergeht, fällt die Entscheidung...” steht auf dem Flyer geschrieben. Auch von einem „Showdown am Bahnhof” am Mittwoch, 29. April, ab 17 Uhr ist die Rede. Dann beginnt der Vorverkauf der Dauerkarten für die Landesgartenschau – inklusive einer begleitenden Veranstaltung am Bahnhofsvorplatz in Bad Windsheim.

Am Bad Windsheimer Bahnhof soll es „wild” werden

Was genau Bürgerinnen und Bürger dort erwartet, verraten die Verantwortlichen bis jetzt nicht. „Es wird wild und spannend. Wir haben eine Überraschungsaktion geplant”, fasste es Melissa Goll, LGS-Veranstaltungsleiterin, bei der Informationsveranstaltung zusammen. Verschiedene Verantwortliche der Bad Windsheimer LGS-GmbH informierten im Gemeindehaus über die Großveranstaltung und standen anschließend für Fragen bereit.

Geschäftsführer Rüdiger Eckardt gab den Gästen einen Überblick über den aktuellen Planungsstand der Schau. Claudia Lenz widmete sich in ihren Ausführungen dem temporären Ausstellungsbereich. Auf die Themen Ehrenamt und Tourismus ging Julia Kolb ein, Stefanie Weiss referierte zu Ticketing und Kooperationen. Melissa Goll widmete sich den über 2000 Veranstaltungen, die während der 158 Tage dauernden Schau stattfinden sollen. Die Events „sind der zentrale Besuchermotor. Ohne die Veranstaltungen wäre es auf dem Gelände sehr ruhig.”

Eine Seekuh mit fränkischem Dreispitz-Hut auf dem Kopf: Stellario soll die Herzen der Besucherinnen und Besucher der Landesgartenschau in Bad Windsheim gewinnen.  (Grafik: Katharina Heer)

Maskottchen zur Landesgartenschau 2027 enthüllt: Seekuh vertritt Bad Windsheim

Katharina Heer hat den Sympathieträger Stellario für die Landesgartenschau Bad Windsheim gestaltet. Inspirieren ließ sie sich von einem berühmten Naturforscher.
10.04.2026 16:14
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Gäste sollen mehrfach zur Landesgartenschau kommen

Ziel sei es, dass die Gäste die Schau mehrfach besuchen. Wiederkehrende Events sollen deshalb bei der LGS auf vereinzelte Höhepunkte treffen. In letztere Kategorie fällt etwa das „Ballonblühen”. Auf dem Gelände sollen dann tagsüber mehrere Heißluftballons zu sehen sein, am Abend werden diese beleuchtet. Auch eine „FMX-Freestyle-Motocross-Show” ist geplant, kündigte Goll an. International bekannte „Freestyler” sollen dann mit ihren Gefährten ihr Können inklusive gefährlicher Stunts zeigen.

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Ab dem 1. Dezember 2026 sollen alle geplanten Veranstaltungen online einsehbar sein. Einen kleinen Einblick könnte es sogar schon zum Dauerkarten-Vorverkaufs-Start geben. Ein Baustellenfest ist zudem für den 13. September von 12 bis 17 Uhr auf dem LGS-Gelände geplant. „Ab dann sind alle Baustellen für die Öffentlichkeit geschlossen”, erklärte Goll. Bis dahin wird es jeden ersten Samstag im Monat Baustellenführungen geben.

Entdeckungsrallye über das Gelände

Im Bereich der „Jungen Gartenschau” sollen bei der LGS Entdeckungsreisen mit der Figur „Stellario”, angelehnt an den Naturforscher Georg Wilhelm Steller, im Landschaftspark geboten werden. Auch eine Entdeckungsrallye über das Gelände soll es geben. Im Landschaftspark ist zudem ein Entdeckungsareal mit einem großen Sandkasten geplant.

Die „Schule im Grünen” soll Schulen und Kindergärten im Umkreis von 50 Kilometern ansprechen. Privatpersonen können sie nicht buchen. Themen, die sich am Lehrplan der bayerischen Schulen orientieren, finden sich dort wieder, so Melissa Goll.


Anna Franck
Anna Franck
Redakteurin im Online-Team
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