Kicken am Klinger: Neuer Bolzplatz in Neustadt eröffnet | FLZ.de

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Veröffentlicht am 28.09.2024 13:20

Kicken am Klinger: Neuer Bolzplatz in Neustadt eröffnet

Mannschaftsfoto mit Bürgermeister und Verwaltung: Die Jugend hat den neuen Klinger-Bolzplatz schon in Beschlag genommen, die Erwachsenen (oben von links) durften mit aufs Bild: Alex Hajek als Vertreter der Anwohner, Bürgermeister Klaus Meier, Martin Hufnagel sowie Gerald Schorr und Frank Maes vom Bauamt. (Foto: Patrick Lauer)
Mannschaftsfoto mit Bürgermeister und Verwaltung: Die Jugend hat den neuen Klinger-Bolzplatz schon in Beschlag genommen, die Erwachsenen (oben von links) durften mit aufs Bild: Alex Hajek als Vertreter der Anwohner, Bürgermeister Klaus Meier, Martin Hufnagel sowie Gerald Schorr und Frank Maes vom Bauamt. (Foto: Patrick Lauer)
Mannschaftsfoto mit Bürgermeister und Verwaltung: Die Jugend hat den neuen Klinger-Bolzplatz schon in Beschlag genommen, die Erwachsenen (oben von links) durften mit aufs Bild: Alex Hajek als Vertreter der Anwohner, Bürgermeister Klaus Meier, Martin Hufnagel sowie Gerald Schorr und Frank Maes vom Bauamt. (Foto: Patrick Lauer)

Neben Spielplatz und Schlittenhügel entstand ein Fußballfeld. Anwohner hatte darum gebeten und die Stadt reagierte schnell.

Bürgermeister Klaus Meier konnte sich das so richtig gut vorstellen: „Ihr macht ja im August sowieso immer so ein schönes Grillfest. Ab sofort könnt Ihr hier dann auch ein echtes Klinger-Fußballspiel austragen.“

Meiers Vorschlag zur sportlichen Betätigung – „Ich würd’ dann auch den Schiedsrichter machen“ – entstand bei der offiziellen Eröffnung eines neuen Bolzplatzes am östlichen Ende des Baugebietes Klinger. Dort, strategisch günstig auch nahe an Kleinerlbachs südöstlichem Ortsrand gelegen, gibt es bereits seit 2013 einen Spielplatz und – sofern denn mal Schnee liegt – einen Schlittenhügel.

Der Spielplatz sei seinerzeit teuer gewesen, erinnerte Klaus Meier: 32.000 Euro habe die Anlage gekostet, allein für 24.000 Euro habe man Spielgeräte angeschafft. Mit rund 5000 Euro sei hingegen der jetzt eröffnete, direkt daneben gelegene Bolzplatz ein echtes Schnäppchen.

Initiative kam von Eltern

Zustande gekommen war der Bau durch Initiative einiger Anwohner. Diese hatten den Jugendbeauftragten des Stadtrates Martin Hufnagel auf dem Wochenmarkt angesprochen, woraufhin dieser einen Antrag im Rat stellte, der einstimmig angenommen wurde. Verwirklicht wurde der Platz sodann dank der vorzüglichen und schnellen Planung von Frank Maes im Bauamt sowie von Frieder Lunz, dem Spielplatzverantwortlichen des Bauhofs. Für diese beiden gab es von Bürgermeister Klaus Meier gleich noch ein Sonderlob für Fleiß, Akribie und Tempo.

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Die nun von Lunz sorgsam und umsturzsicher aufgestellten Tore tragen übrigens die Typenbezeichnung „Herkules“ und sollen „vandalismussicher“ sein, was Klaus Meier zum Stoßseufzer „Kaputtmachen kann man bekanntlich alles“ animierte. Im Winter übrigens werden besagte Tore eingelagert und im Bauhof verwahrt, denn dann dient der Bolzplatz als Auslaufzone für den Schlittenhügel, wo Kollisionen mit dem einen oder dem anderen „Herkules“ tunlichst vermieden werden sollen.

Beliebter Platz für ein Fußballspiel

Nachdem man zuletzt viel für die Kinder getan habe, wolle man den Schwerpunkt jetzt etwas mehr auf die Jugend legen, erklärte Klaus Meier – dieser Bolzplatz sei dafür ein gutes Beispiel. Und an die Adresse der anwesenden Klinger-Anwohner gerichtet fügte Martin Hufnagel hinzu: „Wenn ihr noch mehr Ideen habt, kommt einfach auf uns zu.“

Einer dieser Anwohner bedankte sich anschließend artig bei Hufnagel, Meier, dem Stadtrat und der Verwaltung. Ob es tatsächlich ein Grillfest-Fußball-Turnier mit einem pfeifenden Bürgermeister geben wird, ließ Alex Hajek zwar offen, keine Zweifel aber daran, dass der Bolzplatz perfekt für die vorhandene Nachfrage sei: „Hier ging es vom ersten Moment an richtig ab.“


Patrick Lauer
Patrick Lauer
Redakteur
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