Knackig und knusprig soll es sein: Industriell hergestelltes Knäckebrot wird kurz, aber heiß gebacken, um den Wassergehalt zu senken. Dabei entsteht im Grunde unvermeidlich das als krebserregend geltende Acrylamid. In einer Untersuchung für die Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 5/2026) wurden in jedem der 21 Roggenvollkorn-Knäckebrote mindestens Acrylamidspuren gefunden.
Punkteabzug gab es allerdings nur für erhöhte oder stark erhöhte Acrylamidwerte. Das war bei zwölf Knäckebroten der Fall. Auch die Rückstände von teilweise mehreren Pestiziden drückten bei einigen die Note. Im Ergebnis ist immerhin rund jedes vierte Knäckebrot „sehr gut“, fünfmal vergaben die Tester jedoch ein „Mangelhaft“ und zweimal „Ungenügend“, also Schulnote 6.
Von den fünf „sehr guten“ Broten haben vier ein Bio-Siegel. Alle enthalten Acrylamid nur in Spuren, die Bio-Produkte sind zudem nicht pestizidbelastet. Die Besten im Knäckebrot-Test waren:
Sie wollen lieber alles selbst in der Hand haben? Das knusprige Brot herzustellen, ist gar nicht so schwer. „Öko-Test“ listet auf seiner Website für ein ganzes Blech folgende Zutaten auf:
So bereiten Sie das Knäckebrot zu:
© dpa-infocom, dpa:260430-930-13321/1