Jugend-Feuerwehraktionstag in Ansbach: Was die Brandschützer damit bezweckten | FLZ.de

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Veröffentlicht am 21.07.2025 19:15

Jugend-Feuerwehraktionstag in Ansbach: Was die Brandschützer damit bezweckten

Den Umgang mit allerlei Gerät übten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Ansbach beim Jugendfeuerwehr-Aktionstag ein. (Foto: Oliver Herbst)
Den Umgang mit allerlei Gerät übten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Ansbach beim Jugendfeuerwehr-Aktionstag ein. (Foto: Oliver Herbst)
Den Umgang mit allerlei Gerät übten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Ansbach beim Jugendfeuerwehr-Aktionstag ein. (Foto: Oliver Herbst)

Davon träumen sicher viele Mädchen und Jungen bei den Brandschützern. Die Jugendfeuerwehren in Ansbach konnten am Freitag und am Samstag zeigen, was ihnen steckt. Möglich machte dies der Jugendfeuerwehr-Aktionstag in der Stadt. Die jungen Menschen wurden darin zum Beispiel in einer Großübung aktiv.

Mit dabei waren rund 60 Mädchen und Jungen zwischen zwölf und einschließlich 17 Jahren. Sie sind in den Jugendfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehren (FFW) Ansbach, Bernhardswinden, Brodswinden, Elpersdorf und Hennenbach zu Hause. So äußerte sich der Stadtbrandrat und Kommandant der FFW Ansbach, Steffen Beck.

„Schalkhausen baut gerade eine Jugendtruppe auf.” Deren Betreuerin und Betreuer hätten schon mal mit hineingeschnuppert. An Betreuerinnen und Betreuern hätten sich insgesamt ungefähr 30 Aktive engagiert. Der Jugendfeuerwehr-Aktionstag dient dazu, den Jugendlichen einmal Einblick ins Berufsfeuerwehr-Leben zu geben, wie Steffen Beck schilderte.

Übungsszenario mit Verletzten und einem Brand

Schon bislang gab es einen Berufsfeuerwehr-Tag, der nun einen neuen Namen bekam. Wichtig ist den Feuerwehren laut den Worten des Stadtbrandrats, dass der Nachwuchs hier Gemeinschaft erlebt.

Es gehe bei dem Aktionstag zum Beispiel darum, zusammen zu kochen und zu essen, aber sich auch der Ausbildung zu widmen. Außerdem „werden die Jugendlichen natürlich immer wieder zu Einsätzen gerufen”. Höhepunkt war eine Großübung. Diese beschäftigte die jungen Menschen in einem früheren Zimmereibetrieb im Ortsteil Winterschneidbach.

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Das Szenario sah eine Verpuffung sowie viele Verletzte und Vermisste vor. Außerdem gab es Menschen, die angeblich unter Trümmern verschüttet waren, und eine Person, die gemäß dem Übungsgeschehen unter einem Stapler eingeklemmt war. Auch ein gespielter Brand war Teil des Geschehens. Bei so vielen jungen Aktiven sei ein großes Übungsszenario nötig, um alle Einheiten unterzubekommen.

Das THW und das Jugendrotkreuz waren aktiv

Jugendgruppen des Ortsverbands Ansbach im Technischen Hilfswerk (THW) und des Jugendrotkreuzes im Kreisverband Ansbach unterstützten laut Steffen Becks Worten den Feuerwehrnachwuchs bei der Großübung.

Bis auf diese habe jede Feuerwehr in der Stadt ihren Jugendfeuerwehr-Aktionstag eigenständig abgehalten. Die Ansbacher Jugendfeuerwehr zum Beispiel übernachtete in der Feuerwache im Ortsteil Eyb und bereitete miteinander Hamburger zu: wie im richtigen Leben. „Die Großübung richten die Feuerwehren im jährlichen Wechsel aus”, stellte Steffen Beck fest.

Er und Stadtbrandinspektor Pascal Mittemeyer, stellvertretender Kommandant der FFW Ansbach, waren beim Aktionstag federführend. „Uns ist es wichtig, dass wir die Jugend an den Einsatzdienst heranführen”, legte Steffen Beck dar.

Man unterstütze die Jugend gern, „weil das die Feuerwehrleute von morgen sind”. Es sei schön, zuzusehen, wie die jungen Menschen alles mit Elan abarbeiteten. „Die Jugendlichen stehen den Erwachsenen manchmal in nichts nach.”

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