Im Eisparadies: Erfolgsgeschichte von Schwesterchen Hofeis geht weiter | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 11.06.2024 18:00

Im Eisparadies: Erfolgsgeschichte von Schwesterchen Hofeis geht weiter

„Wir sind überglücklich“: Das sagen die Gründerinnen von Schwesterchen Hofeis, Anja Eberlein und Gabi Lovrec (von links). (Foto: Pauline Held)
„Wir sind überglücklich“: Das sagen die Gründerinnen von Schwesterchen Hofeis, Anja Eberlein und Gabi Lovrec (von links). (Foto: Pauline Held)
„Wir sind überglücklich“: Das sagen die Gründerinnen von Schwesterchen Hofeis, Anja Eberlein und Gabi Lovrec (von links). (Foto: Pauline Held)

Es ist ein weiteres wichtiges Kapitel in der Geschichte von Schwesterchen Hofeis: Am Sonntag weihten Anja Eberlein und Gabi Lovrec ihre neue Selbstbedienungs-Eisdiele in Geslau ein.

Vanille, Schokolade, Haselnuss oder Zitronensorbet: Die Auswahl ist groß und die Schlange lang. Alle wollen an diesem Sonntag das Eis probieren, das Anja Eberlein und Gabi Lovrec seit knapp zweieinhalb Jahren herstellen. Normal müssen die Menschen dafür selber in die Eistruhe greifen und sich eine Portion herausnehmen. Selbstbedienung also, das ist das Konzept von Schwesterchen Hofeis.

Von der Scheune zum neuen Verkaufsraum

Heute werden die Gäste jedoch bedient und bekommen ihre Kugel in der Waffel oder im Becher überreicht. Denn es gibt einen Grund zum Feiern: Die Schwestern Anja Eberlein und Gabi Lovrec eröffnen ihren neuen Verkaufsraum, in dem von nun an die Truhe mit dem selbst gemachten Eis steht. Vorher befand sie sich in einer Scheune etwa zwanzig Meter weiter.

„Wir sind überglücklich“, sagt Anja Eberlein und strahlt. Sie und ihre Schwester haben heute keine ruhige Minute. Immer wieder treten Freunde, Nachbarn aus dem Ort oder der Geslauer Bürgermeister an sie heran und beglückwünschen sie. Zu ihrem neuen Verkaufsraum und zu allem, was sich die Schwestern seit der Gründung ihres Unternehmens im Februar 2022 aufgebaut haben.

Mutter hat vor 20 Jahren mit Eisproduktion angefangen

Viele Dinge haben sich seitdem verändert. Eberlein und Lovrec wollen ihr Unternehmen, um das sie sich beide im Nebenerwerb kümmern, immer weiterentwickeln. Manches ist aber auch gleich geblieben: Sie produzieren ihr Eis nach wie vor jeden Samstag auf dem Hof der Eltern in Schmalnbühl bei Flachslanden. „Unseren Eltern haben wir das alles zu verdanken“, sagt Eberlein. „Hätte unsere Mutter vor 20 Jahren nicht mit der Eisproduktion angefangen, gäbe es heute Schwesterchen Hofeis nicht.“

Das könnte Sie auch interessieren
„Schlaraffenland“: Wein- & Honigfest in Krassolzheim lockt in den Oberen EhegrundOldtimertreffen in Hohenau: Großer Andrang trotz wechselhaften WettersMarkus Meinold: Ausbildungsbotschafter aus Rothenburg fördert Gastgewerbe-Talente„Besondere Atmosphäre” im Weinberg: Wie dieses Haus Ipsheims Besuchermagnet wurdeWie man sich in Szene setzt: Videoworkshop für Direktvermarktende im Kreis AnsbachKein friedliches Ostern in Ansbacher Lokalen: Polizei muss zweimal eingreifenGastro in der Orangerie Ansbach: Wirt will „coole Location” nicht weiter betreiben„Märchenhafte Rätsel-Rallye” in Ansbachs Innenstadt: Großer Erfolg für die AktionIn Uffenheim eröffnet das neue „Café einfach wunderbar”Barrierefreie Gasthäuser auf einen Blick: Im Landkreis NEA entsteht nun ein PortalErweiterung der Thermen-Gastro: Gesundheitsstandort Bad Windsheim wird gestärktLandrat zu Besuch in Neuhof: Das sind die Vorzeige-Projekte der GemeindeDie Arbeiten an der Brauerei Hellein in Merkendorf sollen bald beginnenKarlstag in Feuchtwangen: Einblick in Gaststätten-GeschichteAbriss der „Vier Jahreszeiten”: Ein Traditionsgasthaus in Ansbach verschwindet

Beim großen Hoffest am Sonntag wollen sie den Erfolg der letzten zweieinhalb Jahre feiern. Hunderte Menschen kommen dafür im Lauf des Tages auf den Hof von Anja Eberlein unweit des Geslauer Marktplatzes. Neben viel Eis gibt es Gegrilltes, Kuchen und kühle Getränke. Die für diesen Anlass extra gegründete Band „Eis Eis Baby“ spielt Musik. Kinder können sich die Haare flechten lassen. Es gibt einen Stand mit Garten-Dekoration und Schokolade-Spezialitäten.

Bis zu 15 verschiedene Eissorten im Angebot

An diesem Tag helfen alle mit: Familie, Freunde oder Bekannte schenken Getränke aus und bewirten die Gäste. „Ohne unsere vielen Helfer hätten wir das nie geschafft“, betonen die Schwestern.

Der neue Verkaufsraum ist das Ergebnis einer Erfolgsgeschichte. Neben dem Hauptstandort in Geslau verkaufen die Schwestern ihr Eis mittlerweile an sieben Standorten in der Region. Sie sind an Festen wie der Geslauer Kirchweih vertreten. In diesem Jahr wird es zudem Eis von Schwesterchen Hofeis auf dem Altstadtfest in Herrieden geben. „Wir bekommen auch Anfragen für Hochzeiten und Geburtstage.“

Mango wurde durch Aprikose ersetzt

Je nach Saison haben sie und Lovrec bis zu 15 verschiedene Eissorten im Sortiment. „In diesem Sommer haben wir Mango durch Aprikose ersetzt“, erzählen sie. Denn Mango ist einfach eine exotische Frucht, während die Schwestern vorrangig auf regionale Inhaltsstoffe setzen wollen.

Zwei Tage nach dem Hoffest sind Anja Eberlein und Gabi Lovrec geschafft aber glücklich. „Es ist alles super gelaufen, besser als gedacht.“ Jetzt müssen die Schwestern erst einmal wieder große Mengen Eis produzieren. Davon ist nach dem Hoffest nicht mehr viel übrig. Priorität Nummer eins: Schokoladeneis. „Das ist restlos aus.“


Von Pauline Held
north