Hohe Waldbrandgefahr: Beobachtungsflieger heben in Westmittelfranken wieder ab | FLZ.de

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Veröffentlicht am 30.04.2025 11:06

Hohe Waldbrandgefahr: Beobachtungsflieger heben in Westmittelfranken wieder ab

Die Waldbrandgefahr ist derzeit hoch. Im Fall der Fälle sind die Feuerwehren immer zur Stelle.<br> (Symbolbild: Gudrun Trabert)
Die Waldbrandgefahr ist derzeit hoch. Im Fall der Fälle sind die Feuerwehren immer zur Stelle.
(Symbolbild: Gudrun Trabert)
Die Waldbrandgefahr ist derzeit hoch. Im Fall der Fälle sind die Feuerwehren immer zur Stelle.
(Symbolbild: Gudrun Trabert)

Die Temperaturen klettern, Regen bleibt Mangelware: So lässt sich das Wetter der vergangenen Tage zusammenfassen. Aufgrund der Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr wieder. Die Regierung hat deshalb auch für Westmittelfranken Luftbeobachtungsflüge angeordnet.

„Als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung”, wie in einer Pressemitteilung betont wird. Denn vor allem vom 1. Mai über das Wochenende erwartet der Deutsche Wetterdienst hohe Temperaturen und keinen nennenswerten, flächendeckenden Niederschläge für Westmittelfranken.

Die Beobachtungsflüge finden nachmittags statt, „wenn die Waldbrandgefahr durch die steigenden Temperaturen und Freizeitaktivitäten der Bevölkerung am größten ist”. Aufgrund des Feiertags und des schönen Wetters rechnet die Regierung mit vielen Ausflüglern in den Wäldern und auf den Fluren, Stichwort Maiwanderung.

Ehrenamtliche Piloten im Cockpit

„Die Befliegung wird von ehrenamtlichen Piloten der Luftrettungsstaffel Mittelfranken durchgeführt. An Bord des eingesetzten Flugzeugs befinden sich neben dem Piloten je eigens dafür ausgebildete Luftbeobachter der Feuerwehr und der Forstbehörden, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen”, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wird ein Brand festgestellt, wird aus der Luft per Funk die Feuerwehr alarmiert und zur Brandstelle geleitet.”

Am Donnerstag übernimmt der Stützpunkt der Luftrettungsstaffel Ansbach die Flüge, am Samstag Rothenburg; am Freitag und Sonntag heben die Flieger aus Gunzenhausen ab. Beflogen wird dabei eine feste Route, Schleifen führen beispielsweise auch über Heilsbronn und Windsbach im Landkreis Ansbach oder über Emskirchen im Kreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim. Das westliche Mittelfranken gilt dabei als „besonders gefährdetes Waldgebiet”.

Regierung gibt Tipps

Die Regierung von Mittelfranken appelliert an alle, Waldbrände umgehend über die Notrufnummer 112 zu melden, im Wald nicht zu rauchen, kein offenes Feuer im und am Wald zu entzünden und keine brennenden Zigaretten aus dem Auto zu werfen. Auch sei zu beachten, mit Fahrzeugen nicht auf leicht entzündbarem Untergrund, beispielsweise trockenem Gras, zu parken. Heiße Fahrzeugkatalysatoren könnten sonst für ein Feuer sorgen.

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