Sie glauben, Sie hören nicht richtig? Ein Hörsystem kann in der Tat Störungen haben. Drei typische Fälle - und was dann zu tun ist:
Das spricht das für ein Problem mit der Batterie. Die Bundesinnung der Hörakustiker (Biha) rät dann zum Check, ob das Batteriefach richtig geschlossen ist. Ist das der Fall, liegt das Problem bei der Batterie selbst, dann ist sie entweder leer, verrutscht oder herausgefallen. Dann bleibt nur, sie auszutauschen oder sie neu einzusetzen.
Übeltäter ist dann womöglich Ihr Ohrenschmalz, wenn er Passstück oder Mikrofon verstopft. Probieren kann man dann, die entsprechende Teile des Geräts sanft mit einem Bürstchen zu reinigen. Hilft das nicht, ist eine professionelle Reinigung durch Hörakustiker oder -akustikerin angesagt.
Auch in diesem Fall kann ein Batterien-Check sinnvoll sein: Schwächelnde Batterien können sich durch eine geringere Lautstärke bemerkbar machen.
Autsch, fiese Störgeräusche fluten das Ohr? Das kann schlichtweg daran liegen, dass man beim Einsetzen des Systems links und rechts vertauscht hat. Die beiden Geräte sind nämlich unterschiedlich programmiert - und auch anatomisch auf die jeweilige Seite abgestimmt.
Pfeift es auch mit dem richtigen Gerät im Ohr immer noch, kann das für einen Defekt von Ohrpassstück oder Schallschlauch sprechen - ein Fall für den Hörakustiker. Übrigens kann auch zu viel Ohrenschmalz im Gehörgang zu Störgeräuschen führen, weil der Schall zurück ins Mikrofon geworfen wird.
Damit Hörsysteme lange halten, sollte man sie gut behandeln. Dazu gehört, sie lieber nicht in der Nähe der Heizung aufzubewahren. Wärme kann der empfindlichen Technik schaden, warnt die Biha. Ebenso Wasser, weshalb Baden, Schwimmen und Duschen mit den Helfern am Ohr tabu ist.
Noch ein Tipp: Cremes, Parfüm und Haarspray benutzt man lieber, bevor man das Hörsystem anlegt. So lässt sich vermeiden, dass die Produkte etwa die Mikrofoneingänge verstopfen.
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