Eine Hecke hält neugierige Blicke fern - und kann gleichzeitig ein kleines Paradies für Vögel sein. Mit heimischen Sträuchern wird aus dem Sichtschutz ein wertvoller Rückzugsort: Im Herbst und Winter sind Früchte eine wichtige Nahrungsquelle, dichtes Geäst bietet den Tieren Schutz.
Sie haben noch keine Hecke oder Platz für eine weitere? Dann ist der Herbst die ideale Zeit, eine zu pflanzen. Die Gehölze haben so den Winter über Zeit, sich gut einzuwurzeln, und starten im Frühjahr kräftig in die neue Saison.
Für eine naturnahe Hecke eignen sich unter anderem Schlehe, Kornelkirsche, Hundsrose, Weißdorn, Schwarzer Holunder, Vogelbeere und Brombeere. Der NABU empfiehlt auf heimische Pflanzen aus der Baumschule zu setzen.
Bevor es ans Pflanzen geht, sollte man die Fläche von Unkraut befreien und der Boden gründlich lockern. Für eine Hecke reicht ein etwa 50 Zentimeter breiter Pflanzstreifen aus. Die Länge kann man je nach vorhandenem Platz frei wählen.
Wichtig: Bevor die Gehölze in die Erde kommen, werden sie leicht zurückgeschnitten. Auch die Wurzelballen sollten vorsichtig gelockert werden. Das erleichtert den Pflanzen das Anwachsen.
Die Pflanzlöcher für die Hecke sind tief genug, wenn die Oberkante des Wurzelballens knapp unter der Erdoberfläche liegt. Damit die Hecke schön dicht ist, setzt man am besten vier bis fünf Pflanzen pro Quadratmeter. Nach dem Einsetzen werden die kräftig gegossen, so können sich die Wurzeln gut mit der Erde verbinden.
Gut zu wissen: Viel Arbeit macht eine heimische Hecke nicht: Einen regelmäßigen Schnitt kann man sich in der Regel sparen. Wer die Hecke dennoch etwas in Form halten möchte, greift im Herbst zur Schere.
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