Großer Holzstoß bei Untereichenbach in Flammen: Polizei geht von Brandstiftung aus | FLZ.de

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Veröffentlicht am 19.11.2025 14:40, aktualisiert am 20.11.2025 13:02

Großer Holzstoß bei Untereichenbach in Flammen: Polizei geht von Brandstiftung aus

Zahlreiche Holzstämme gerieten in Untereichenbach bei Ansbach in Brand. (Foto: Evi Lemberger)
Zahlreiche Holzstämme gerieten in Untereichenbach bei Ansbach in Brand. (Foto: Evi Lemberger)
Zahlreiche Holzstämme gerieten in Untereichenbach bei Ansbach in Brand. (Foto: Evi Lemberger)

Im Ansbacher Stadtteil Untereichenbach sind am Mittwochmittag 450 Kubikmeter Holz in Brand geraten. Die Kripo sucht Zeugen, denen vor dem Feuer Personen oder Autos aufgefallen sind.

Für die Feuerwehr war es am Mittwoch der zweite Einsatz in kurzer Zeit. Zunächst war ein Zimmerbrand in der Ansbacher Bischof-Meiser-Straße gemeldet worden. Dort lag der wahre Grund für eine Rauchentwicklung jedoch in Bauarbeiten.

Die Polizei vermutet Brandstiftung

Keinen Zweifel gab es anschließend am Rand des Stadtteils Untereichenbach. Dort waren gegen 13 Uhr rund 450 Kubikmeter Holz in Brand geraten. Wie Stadtbrandrat Steffen Beck vom Einsatzort berichtete, war das Brennholz auf einem Stoß von etwa 30 Metern Länge, drei Metern Höhe und fünf Metern Tiefe gelagert.

Im Einsatz waren rund 80 Aktive der Feuerwehren aus Ansbach und der an Untereichenbach grenzenden US-Kaserne Katterbach sowie von den Feuerwehren aus Neukirchen/Hirschbronn, Hennenbach und Sachsen bei Ansbach. Außerdem sorgten rund 15 Personen vom Sanitätsdienst des BRK Ansbach für die Versorgung, unter anderem mit Heißgetränken für die Einsatzkräfte.

Das Feuer war rasch unter Kontrolle. Nachdem die Flammen gelöscht waren, musste das Holz großflächig ausgebreitet werden. Von der starken Rauchentwicklung war vor allem Untereichenbach betroffen.

Warn-Apps riefen die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Gegen 18 Uhr wurde diese Warnung wieder aufgehoben. Schon am Nachmittag hatte die Polizei betont, dass keine Gefahr für die Anwohnenden bestand.

Kripo hofft auf Hinweise

Bereits bei den Löscharbeiten war der Verdacht entstanden, dass das Holzlager absichtlich angezündet worden sein könnte. Es liegt am Rand eines Grundstücks. Für die Ansbacher Kripo hat sich der Anfangsverdacht mittlerweile erhärtet. „Im Zuge der ersten Ermittlungen ergaben sich Anhaltspunkte, die auf eine vorsätzliche Brandstiftung schließen lassen”, erklärte ein Sprecher des mittelfränkischen Polizeipräsidiums am Donnerstag.

Die Kripo bitten deshalb Zeugen, denen am Mittwochvormittag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Brandortes aufgefallen sind, sich unter der Telefonnummer 0911/2112 3333 beim Kriminaldauerdienst zu melden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 28.000 Euro.

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Von Andrea Walke, Antonia Müller und Manfred Blendinger
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