Für den SV Petersaurach steht das nächste große Wiedersehen an | FLZ.de

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Veröffentlicht am 07.11.2024 11:00

Für den SV Petersaurach steht das nächste große Wiedersehen an

Simon Bauer steht vor seinem Saisondebüt in der ersten Liga. (Foto: Alexander Keck)
Simon Bauer steht vor seinem Saisondebüt in der ersten Liga. (Foto: Alexander Keck)
Simon Bauer steht vor seinem Saisondebüt in der ersten Liga. (Foto: Alexander Keck)

Vor gut einem Monat erst holten der Ansbacher Justus Ott und der Mähringer Florian Beer gemeinsam bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Lima eine Teammedaille, nun treffen sie in der Luftgewehr-Bundesliga in verschiedenen Mannschaften aufeinander.

Das dritte Wettkampfwochenende führt den SV Petersaurach (6. Tabellenplatz/4:4 Punkte) nach Hebertshausen in den Landkreis Dachau. Dort warten am Samstag, 9. November, der SSV Kronau (3./8:0) und am Sonntag, 10. November, Germania Prittlbach (7./4:4) als Gegner.

Kaderschützen begegnen sich häufig

Dass Nationalkaderschützen in der Liga aufeinandertreffen, ist so selten nicht. Die Prittlbacherin Iris Buchmayer war schon gemeinsam mit Vanessa Gleißner vom SV Petersaurach auf internationalen Wettbewerben unterwegs. Da sich diverse Kaderschützen aus dem Ausland auf die Vereine verteilen, gibt es auch da immer wieder Begegnungen. Geht es dann sogar ins direkte Duell, kann das mental eine besondere Herausforderung werden.


Keinen persönlichen Wettkampf daraus machen.

Günther Reizammer

„Man darf keinen persönlichen Wettkampf daraus machen“, lautet der Rat von SVP-Trainer Günther Reizammer an seine Leute, wenn sich womöglich Zimmergenossen von der letzten Meisterschaftsreise nun am Stand um Zehntel Millimeter duellieren.

Abgesehen davon sind die Aufgaben am Wochenende schwer genug. Kronau ging bislang ohne Verlustpunkt durch die Saison. Im Vorjahr unterlag Petersaurach dem späteren Vizemeister mit 1:4. Nummer eins beim SSV ist die junge Larissa Wegner, den Ausländerplatz nimmt die Schwedin Hannah Göransson ein und auf Position zwei schießt Annabelle Lotter aus Münsingen. Vor allem die kennt man in Petersaurach gut, trat Lotter doch bei der Deutschen Meisterschaft im Sommer gemeinsam mit unter anderem Theresa Schnell für den mittelfränkischen Bezirksleistungsverein RWS Franken an.

Höllwarth ist wieder am Start

Die Kronauer Nummer vier Nele Stark war gemeinsam mit Justus Ott bei der WM in Lima. Gastgeber Prittlbach ist ähnlich wie Petersaurach ein Dino der Liga. Im Vorjahr gewann Prittlbach 4:1, wobei es ein rein österreichisches Duell an Position eins gab, das Martin Strempfl mit optimalen 400 Ringen gegen Michael Höllwarth vom SV Petersaurach für sich entschied. Außerdem punkteten Beer und Buchmayer für die Oberbayern.

Zwar ist Höllwarth wieder für die Mittelfranken am Start, allerdings auf der Rangliste nach hinten gerutscht, so dass es keine Neuauflage dieses Duells geben wird.

Schmid fehlt im ersten Wettkampf

Nummer eins bei SV Petersaurach ist nun Vanessa Gleißner. Zum Aufgebot zählen außerdem Theresa Schnell, Justus Ott, Verena Schmid und Simon Bauer. Da Schmid am Samstag aus beruflichen Gründen voraussichtlich verhindert ist, dürfte Bauer ins Teams rücken und seine Saisonpremiere erleben.

Zweite Liga in Veitsbronn

Die zweite Mannschaft des SV Petersaurach ist am Sonntag Gastgeber für den dritten Wettkampftag der zweite Bundesliga Süd. In Veitsbronn trifft der SVP (5./4:4 Punkte) um 11 Uhr auf den SV Mertingen (2./8:0) und um 16.15 Uhr auf die SG Endorf (10./2:6). Das Petersauracher Team bilden Barbara Schläpfer, Anja Herbst, Lena Betz, Paula Scherzer, Laurenz Bender und Tina Grünwedel.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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