Wer thailändischen Papaya-Salat mit Erdnüssen, Orangenfilets, Tomaten, Frühlingszwiebeln und süß-säuerlichen Dressing mag, wird diesen Fenchelsalat lieben. Statt der tropischen grünen Baummelone hat Dror Pinto vom Berliner Pop-up-Restaurant „bene“ sie in seiner Som-Tam-Version durch heimischen Fenchel ersetzt.
Die Idee dahinter: Die Superknolle mit dem typischen Anisgeschmack macht den Salat noch knackiger. „Zusammen ergibt das so einen leichteren, aromatischen Salat, in dem die Süße der Zitrusfrüchte auf die kräftige Säure und Schärfe trifft, die das klassische thailändische Gericht prägen“, erklärt Pinto, der sein Frühstücksrestaurant „Benedict“ im Stadtteil Wilmersdorf jeden Abend ins „bene“ verwandelt.
Seine Fenchel-Som-Tam („Som“ steht für sauer, „tam“ zerstoßen) sei kein Hexenwerk. Für alle, die neugierig auf die Geschmackserfahrung sind, verrät er, was man dafür benötigt und hat eine Schritt-für-Schritt-Anleitung parat:
Zutaten für 4 Personen:
Für das Dressing:
Zubereitung:
Heimischer Fenchel hat im Herbst Hauptsaison. Wer von der Super-Knolle, die doppelt so viel Vitamin C intus hat wie eine Orange, gern mehr ausprobieren möchte, sollte beim Kauf auf besonders schöne Exemplare achten. „Frischer Fenchel hat eine feste Knolle und frisches, kräftiges Grün. Er ist leuchtend weiß bis hellgrün und duftet dezent nach Anis. Holzig und trocken sollte er allerdings nicht sein“, erklärt die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) auf ihrer Webseite „geerntet-in-deutschland.de“
Die Obst- und Gemüseerzeuger verweisen zudem darauf, was noch für den kalorienarmen Fenchel spricht: viele Ballaststoffe, das Provitamin A, Vitamin E und C, Folsäure, Kalium und Magnesium. Die BVEO-Rezeptentwickler haben zudem einen Tipp für eine einfache Zubereitung:
Zutaten für 4 Personen:
Zubereitung:
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