Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landestheaters Dinkelsbühl blicken auf „eine sehr erfolgreiche Herbst- und Winterspielzeit” zurück. Zu den regulären Aufführungen in Dinkelsbühl kamen nach dem Stand Anfang März exakt 7734 Besucherinnen und Besucher, wie das Theater nun in einer Pressemitteilung erklärt.
Rechne man das Zusatzprogramm wie die Reihe „Lyrik ist nicht schwyrik“ und den Seniorenclub dazu, seien rund 9000 Besucherinnen und Besucher gezählt worden, mit den Gastspielen sogar etwa 11.560.
„Einige Aufführungen liefen besonders gut, etwa das Kindergartenstück ‚Frederick‘ in der neuen Reihe ‚Theater aus dem Koffer‘ mit einer Auslastung von 100 Prozent bei den Aufführungen im 40 Besuchern Platz bietenden Carl-Fortunat-Haus”, heißt es weiter im Pressetext. „Bei den Aufführungen im Theater im Spitalhof lag die Auslastung bei allen gezeigten Stücken bei durchschnittlich 86 Prozent – eine sehr hohe Zahl im deutschen Theaterbetrieb.” Insgesamt hat das Landestheater im Herbst und Winter 125 Vorstellungen in und außerhalb von Dinkelsbühl gespielt.
Mit ein Grund für das gute Ergebnis und die hohe Auslastung seien die Erfolgsstücke „Oskar und die Dame in Rosa“, „Dann haben Sie eben eine andere Weltanschauung“ und „Die Erbschaft“ gewesen. Mit der „Erbschaft” wird das Landestheater Dinkelsbühl im Mai bei den Bayerischen Theatertagen in Regensburg zu Gast sein. Mit dem Stück „Was war und was wird“ gastierte das Dinkelsbühler Ensemble bei den Landestheatertagen im Harztheater Halberstadt/Quedlinburg.
Weitere sehr gut verkaufte Gastspiele gab es in den beiden anderen Landestheater-Spielstätten Rothenburg und Wassertrüdingen, zudem reiste das Dinkelsbühler Theater nach Kempten, Gunzenhausen, Crailsheim und Weißenhorn. In der kommenden Saison wird auch das Theater in Ravensburg Gastspielort sein. „Dann haben Sie eben eine andere Weltanschauung“ und „Die Erbschaft“ werden im nächsten Winter wiederaufgenommen.
Bei externen Aufführungen von „Frederick“ in bisher 39 Kindergärten sahen rund 1370 Mädchen und Buben das Stück für die Kleinsten. Insgesamt hat das Landestheater mit diesem Stück und dem ebenfalls auch extern gespielten Weihnachtsmärchen „Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin“ um die 4000 Kinder erreicht. Dies sei der neuen Theaterleiterin Jasmin Meindl besonders wichtig, heißt es in der Pressemitteilung. Sie sei insgesamt zufrieden mit ihren ersten sechs Monaten in Dinkelsbühl.
Auch die Zahl der Abonnentinnen und Abonnenten hat zugenommen. Mehr von ihnen zu gewinnen, sei auch ein Auftrag für die Zukunft, so Meindl: „Deren Zahl ist ein guter Hinweis auf eine konstant zufriedenstellende Arbeit eines Hauses.“