Eine Ansbacherin auf Radreise in Spanien: Auf den Spuren eines Kaisers unterwegs | FLZ.de

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Veröffentlicht am 12.10.2025 17:00

Eine Ansbacherin auf Radreise in Spanien: Auf den Spuren eines Kaisers unterwegs

Waltraut Kaufmann-Schmider ist gerne mit dem Rad unterwegs, wie hier in Spanien. (Foto: Dr. Andreas Paffhausen)
Waltraut Kaufmann-Schmider ist gerne mit dem Rad unterwegs, wie hier in Spanien. (Foto: Dr. Andreas Paffhausen)
Waltraut Kaufmann-Schmider ist gerne mit dem Rad unterwegs, wie hier in Spanien. (Foto: Dr. Andreas Paffhausen)

Waltraut Kaufmann-Schmider ist bis voriges Jahr ADFC-Vorstandsvorsitzende im Kreisverband Ansbach gewesen. Das Kürzel ADFC meint den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club. Das Ehrenamt gab sie ab, um die Zeit für Radreisen zu nutzen. „Nun habe ich in diesem Jahr schon mehrere unternommen”, erzählt die Ansbacherin.

Ganz aktuell blickt sie auf eine besondere, historische Tour in Spanien zurück. Diese erlebte sie mit Dr. Andreas Paffhausen, einem ADFC-Kollegen aus Rheinland-Pfalz. Gestartet am 17. September in Laredo, radelten beide knapp drei Wochen auf den Spuren von Kaiser Karl V. (1500 bis 1558).

1556 war dies seine letzte Reise durch das Land, wie die 69-Jährige erzählt. „Verschiedene Quellen haben uns gute Hinweise auf die genaue Route des Monarchen geliefert – ja sogar auf die Wohnhäuser, in denen er übernachtet haben soll.” In kleinen und größeren Ortschaften fragten beide nach Spuren des Kaisers und stießen überwiegend auf hilfsbereite und freundliche Menschen.

Fernab der großen Tourismusströme

Teilweise fernab der großen Touristinnen- und Touristenströme fand das Duo „ein Spanien mit einer beeindruckenden Vielfalt, aber auch mit einer oft mangelhaften Infrastruktur”, macht Waltraut Kaufmann-Schmider deutlich.

Über 600 Kilometer war sie und ihr Kollege auf den Sätteln unterwegs. Sie suchten und besuchten über 20 Orte mit Nachweisen zu den damaligen Stationen von Karl V. „Oder geografisch ausgedrückt: von der einst bedeutenden Hafenstadt Laredo bis zum Kloster in Yuste”, fügt die Ansbacherin hinzu. Nach Hause aber ging es mit Auto und Zug.

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