Ein elektrisch betriebener Kommandowagen soll den Führungskräften der Herrieder Feuerwehr künftig ermöglichen, schnell zur Einsatzstelle zu gelangen, die Lage zu erkunden und dort eine mobile Einsatzleitung zu führen. Das Fahrzeug wurde jetzt übergeben.
An der Übergabe des Kommandowagens und des neuen Stromerzeugers nahmen neben dem Kommandanten Norbert Bayer und der Bürgermeisterin laut einer Mitteilung aus dem Rathaus auch zahlreiche Kameradinnen und Kameraden aus Herrieden und verschiedener Herrieder Ortswehren teil. Auch Mitglieder des Stadtrates und jeweils eine Delegation der Feuerwehr aus der Partnergemeinde Bockau im Erzgebirge und aus der Partnerstadt Melk in Niederösterreich waren zu Gast.
In seinem Grußwort erinnerte Kommandant Bayer daran, dass es sich der Stadtrat mit der Entscheidung für einen Kommandowagen mit vollelektrischem Antrieb nicht leicht gemacht und die Entscheidungsfindung bereits 2018 begonnen habe. „Am 11. Dezember 2024 fiel der Beschluss für den Audi Q4“, wird Bayer in der Pressemitteilung zitiert. Zuvor seien verschiedene Vorführmodelle für den Stadtrat zur Besichtigung im Feuerwehrhaus präsentiert worden.
Unter das Motto „Unter Strom gemeinsam Krisen meistern“ stellte Bürgermeisterin Dorina Jechnerer ihr Grußwort bei der Übergabe des neuen Fahrzeugs und dankte den beiden Kommandanten mit ihrem Team für ihre „Geduld und Bereitschaft, den Entscheidungsprozess des Stadtrates mit Expertise und durch Aufbereitung aller Vor- und Nachteile konstruktiv begleitet zu haben”. Weiter heißt es in der Mitteilung: Mit einem vollelektrischen Kommandowagen, der über die PV-Anlage auf dem Dach der FW Herrieden mit Strom versorgt werden könne, setze die Stadt Herrieden „mehr als ein Zeichen für Nachhaltigkeit”.
Mit der Anschaffung des Stromerzeugers, der zusammen mit dem Kommandowagen in Dienst gestellt wurde, sei ein wichtiger Baustein des kommunalen Katastrophenschutzkonzeptes umgesetzt worden, heißt es in der Pressemitteilung außerdem.