Im Bezirksklinikum Ansbach ist am Dienstag auf einer Station ein Feuer ausgebrochen, bei dem eine Person verletzt wurde. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, wie es im Bericht der Ansbacher Inspektion heißt.
Demnach war gegen 8 Uhr der Feueralarm auf einer Station ausgelöst worden. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand ein Sofa mit Decke in Brand. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell löschen, allerdings kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Die Patienten der Station mussten deshalb vorübergehend in andere Bereiche des Bezirksklinikums gebracht werden. Dabei erlitt ein Patient eine Rauchgasvergiftung und kam zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.
Bei den Ermittlungen ergaben sich erste Anzeichen für eine mögliche vorsätzliche Brandlegung. Dabei geriet laut Polizei ein 39 Jahre alter Patient in den Fokus. Im Umfeld des Brandorts entdeckten die Beamten ein Feuerzeug. Der Patient streitet ab, das Feuer gelegt zu haben.
Der Schaden an Sofa und Laminatboden beläuft sich auf rund 5000 Euro.