Die Stadt Ansbach bekommt eine große Photovoltaikanlage geschenkt | FLZ.de

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Veröffentlicht am 29.12.2025 06:00

Die Stadt Ansbach bekommt eine große Photovoltaikanlage geschenkt

Die Eigentümerinnen und Eigentümer der Bürgersolaranlage auf dem Dach der Feuerwehrhalle in Eyb übergaben diese nun an die Stadt Ansbach. Den Strom soll künftig die Feuerwehr nutzen. Oberbürgermeister Thomas Deffner denkt bereits über einen Speicher als Ergänzung nach. (Foto: Robert Maurer)
Die Eigentümerinnen und Eigentümer der Bürgersolaranlage auf dem Dach der Feuerwehrhalle in Eyb übergaben diese nun an die Stadt Ansbach. Den Strom soll künftig die Feuerwehr nutzen. Oberbürgermeister Thomas Deffner denkt bereits über einen Speicher als Ergänzung nach. (Foto: Robert Maurer)
Die Eigentümerinnen und Eigentümer der Bürgersolaranlage auf dem Dach der Feuerwehrhalle in Eyb übergaben diese nun an die Stadt Ansbach. Den Strom soll künftig die Feuerwehr nutzen. Oberbürgermeister Thomas Deffner denkt bereits über einen Speicher als Ergänzung nach. (Foto: Robert Maurer)

Es war die erste Bürgersolaranlage in der Stadt Ansbach. Auf dem Dach der Ansbacher Feuerwehr in Eyb wurden 2005 Photovoltaikmodule installiert, die seitdem kontinuierlich Strom lieferten. Nun schenken die Eigentümer die noch immer gut funktionierende Anlage der Stadt.

Der Hintergrund ist natürlich die nach 20 Jahren auslaufende Einspeisevergütung. Ohne diese rechnet sich der Weiterbetrieb für die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) nicht mehr, erläuterte Martin Berberich als deren Geschäftsführer. Denn es fällt eine jährliche Miete in Höhe von 400 Euro für die Dachfläche an, die an die Stadt zu zahlen ist. Außerdem sind auch die Kosten für die Steuerberatung – wegen der GbR als Rechtsform – nicht ganz ohne, verdeutlichte Berberich.

192 Module mit jeweils 167 Watt sind auf dem Dach der Feuerwehrhalle installiert. Für ein Kilowatt zahlte man vor 20 Jahren rund 5100 Euro, blickte Berberich zurück. Gut 160.000 Euro wurden damals investiert. Seitdem hat die Anlage mehr als 610.000 Kilowattstunden sauberen Strom geliefert und damit 356 Tonnen CO₂ eingespart.

Die Anlage funktioniert einwandfrei

Eine Leistung von 32 Kilowattpeak ist heute nicht mehr so beeindruckend, wie noch vor 20 Jahren. Die Effizienz der Module ist deutlich besser geworden. Doch die Anlage auf dem Dach der Feuerwehr funktioniere einwandfrei, wie Berberich bei der offiziellen Übergabe betonte. Es seien erst kürzlich die Hälfte der zehn Wechselrichter durch effizientere Modelle ausgetauscht worden.

Sehr zufrieden sind die Vorstände der Bürger Energie Dietenhofen eG mit dem Ertrag ihrer Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Schulen, der Ballsporthalle (Bild), der Feuerwehr und des Bauhofs: Ende September wurde die 5.000.000. Kilowattstunde eingespeist.  (Foto: Yvonne Neckermann)
Sehr zufrieden sind die Vorstände der Bürger Energie Dietenhofen eG mit dem Ertrag ihrer Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Schulen, der Ballsporthalle (Bild), der Feuerwehr und des Bauhofs: Ende September wurde die 5.000.000. Kilowattstunde eingespeist.  (Foto: Yvonne Neckermann)

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Die Feuerwehr kann den produzierten Strom selbst verbrauchen und damit die Ausgaben drücken, freute sich Oberbürgermeister Thomas Deffner. Das sei ökologisch sinnvoller und nachhaltiger als ein Rückbau. Schließlich funktionieren die Module ja noch. Für ihn ist die Bürgersolaranlage „ein tolles Projekt”.

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Deffner dachte bei der Übergabe auch darüber nach, im Feuerwehrgebäude einen Speicher zu installieren. Die Wache sei auch ein Leuchtturm im Katastrophenfall und deshalb mit einem Notstromaggregat ausgestattet. Im Falle eines Falles müsste das vielleicht gar nicht erst anlaufen, wenn ein Speicher vorhanden ist. Auch die Installation von E-Ladesäulen sei eine Überlegung wert.

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