Die Maschinenbauschule Ansbach (MBS) hat die Inbetriebnahme ihrer neuen Photovoltaik-Anlage gefeiert. Das zukunftsweisende Projekt unterstreiche das Engagement für Nachhaltigkeit in der Schule, heißt es in einer Mitteilung.
Installation und Inbetriebnahme markieren nach eigenem Bekunden einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg der Schule, eine vollständig klimaneutrale Bildungseinrichtung zu werden. Neben der Schulfamilie hatte Jürgen Efinger, Schulleiter der MBS, auch Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster, die Direktorin der Bezirksverwaltung, Manuela Eppe-Strum, den Beauftragten für die Maschinenbauschule, Markus Lüling sowie die Projektpartner eingeladen.
Die neue Photovoltaik-Anlage hat eine Spitzenleistung von 138 kWp und ist je zur Hälfte nach Osten und Westen ausgerichtet. Damit ist es möglich, die Schule über den ganzen Tag hinweg gleichmäßig mit regenerativem Strom zu versorgen. Nachdem die MBS überschüssigen Strom nicht ins öffentliche Netz einspeisen kann, wurde die Anlagengröße für den Eigenverbrauch optimiert.
Im ersten Schritt wurde zudem ein kleiner Stromspeicher mit 64 kWp installiert, um ein realistisches Bild in Bezug auf die Sinnhaftigkeit einer Stromspeicherung für den konkreten Anwendungsfall zu erhalten. Ziel ist es, zukünftig einen erheblichen Teil des jährlichen Strombedarfs zu decken. Dadurch reduzieren sich nicht nur die Energiekosten der Einrichtung, sondern es erspart der Umwelt auch Kohlendioxid-Emissionen.
Jürgen Efinger sagte: „Wir haben uns ambitionierte Ziele gesetzt, um unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Diese Photovoltaik-Anlage ist ein sichtbares Zeichen unseres Engagements und ein fantastisches pädagogisches Beispiel für unsere Schülerinnen und Schüler, wie aktiver Klimaschutz lokal umgesetzt werden kann.” Die Initiative ist Teil eines umfassenden Nachhaltigkeitsprogramms des Bezirks Mittelfranken.